Ohne viel Anspruch, aber mit umso mehr Flair spielt Cars den neuesten Animationsfilm von Pixar nach.
Der schnittige Sportflitzer Lightning McQueen möchte Rennfahrer werden -- doch dafür muss er sich erst einmal beweisen: Zehn seiner motorisierten Nachbarn aus dem Städtchen Radiator Springs fordern ihn zu Kurzstrecken-Rennen heraus.
Diese Duelle steuern sich wie die Viertelmeilen-Rasereien der Need for Speed-Serie; im richtigen Moment schalten und als erster über die Ziellinie brettern. Doch jedem Rennen ist ein Minispiel zugeordnet. Erst wenn McQueen dieses gewinnt, wird ihm auf der Rennstrecke angezeigt, wann der richtige Zeitpunkt zum Schalten gekommen ist.
Leben in der Autostadt
Rennen, Minispiel, Rennen, Minispiel, ... der Spielablauf von Cars ist denkbar simpel. Während es bei den Rennen ausschließlich auf Timing ankommt, ist in den kurzweiligen Zwischenaufgaben für Abwechslung gesorgt. Wir lernen tanzen, indem wir Tastenfolgen richtig nachklicken. Wir schleppen ein halbes Dutzend Autos durch einen Hindernisparcours auf dem Schrottplatz (der Spiele-Opa Snake lässt grüßen). Wir beweisen beim Entfernen störender Metallteile aus leidgeprüften Abgasrohren eine ruhige Hand. Oder wir versuchen uns in einer Autowerkstatt als Reifenstapler. Die Inszenierung mit putzig animierten Autos und den Original-Sprechern sorgt dabei für Kino-Atmosphäre am eigenen PC.
Kurzfilm
Herausfordernd ist all das nicht, erfahrene Spieler haben nach zwei bis drei Stunden alle Rennen gemeistert und langweilen sich. Für die ganz kleinen Fans des Kinofilms taugt die Minispielsammlung aber allemal als Geschenk, zumal sich Cars ganz bequem mit der Maus spielen lässt. Außerdem schalten die Nachwuchs-Zocker mit guten Leistungen Ausschnitte des Pixar-Streifens frei.
David Bergmann
