Capote

Test

Capote DRAMA Kansas im November 1959. Die beiden Landstreicher Perry Smith (Clifton Collins Jr.) und Richard Hickock (Mark Pellegrino) ermorden aus Habgier die Farmer-Eheleute Clutter und ihre Kinder Kenyon und Nancy. Der New Yorker Schriftsteller Truman Capote (Philip Seymour Hoffmann) ist gerade auf dem Höhepunkt seiner Karriere und wird vom New Yorker Magazine beauftragt, eine Reportage über die Kansas-Morde schreiben.

Von den Hintergründen der Tat fasziniert, beginnt Capote mit Interviews der Täter. Zu Perry Smith baut der homosexuelle Autor eine besonders intensive Beziehung auf. Auf der Grundlage seiner Aufzeichnungen verfasst er den dokumentarischen Roman "In Cold Blood" ("Kaltblütig"), der in seiner Form revolutionär war und heute als Meilenstein der modernen Literaturgeschichte gilt.

Bennett Millers filmisches Porträt des extrovertierten Schriftstellers wurde von den Kritikern gefeiert und für fünf "Oscars" nominiert. Philip Seymour Hoffmann erhielt für seine überragende Darstellung die Auszeichnung "Bester Schauspieler".

Im Bonusmaterial finden sich zwei Audiokommentare und drei kurze Featurettes, die sich mit dem Schriftsteller Truman Capote sowie dem Casting und der Entstehung des Filmes befassen.MK n

Fazit

Film-Check: "Capote" ist kein klassisches Biopic, sondern vielmehr ein packendes Drama über einen herausragenden Schriftsteller, für den die belastende Recherche für einen grausamen Mordfall zum Wendepunkt wird.Philip Seymour Hoffmann ist in der Rolle des homosexuellen Truman Capote großartig und bekam den "Oscar" für diese Leistung völlig zu Recht.
DVD-Fazit: Schönes Bild und dezenter Surround-Sound. Die Infos über den Ausnahmeautoren Capote und über die Filmproduktion sind durchgehend interessant.

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