Call of Duty: Nur noch 52.000 Spieler auf Steam - neuer Tiefpunkt für Shooter-Reihe

News David Fabricius
Call of Duty: Nur noch 52.000 Spieler auf Steam - neuer Tiefpunkt für Shooter-Reihe
Quelle: Activision

Call of Duty galt lange als unantastbar, doch auf Steam zeigt sich gerade ein anderes Bild. Die Spielerzahlen fallen im Vergleich zur Konkurrenz überraschend niedrig aus und lassen Zweifel daran aufkommen, wie stark die Marke auf dem PC noch ist.

Während ARC Raiders auf dem PC stabil bleibt, rutscht Call of Duty zu Jahresbeginn auf einen seiner schwächsten Steam-Stände seit Einführung des Sammel-Clients. Das Franchise ist nicht tot, aber die Verschiebung der Spielerinteressen ist real. In der Shooter-Welt passiert ständig etwas: The Division: Definitive Edition Plakate in Japan aufgetaucht.

52.000 Spieler sind für Call of Duty ungewöhnlich niedrig

Laut SteamDB lag Call of Duty (jetzt kaufen )(der gemeinsame Client für Black Ops 7, Black Ops 6, Warzone und die Modern-Warfare-Remakes) vor wenigen Tagen bei nur noch rund 52.000 gleichzeitigen Spielern. Das ist keine Katastrophe. Für ein Indie-Game wäre es ein Traumwert. Für Call of Duty, das jahrelang zu den dominierenden PC-Shootern gehörte, ist es jedoch auffällig niedrig.

Battlefield 6 und Arc Raiders schaffen es momentan eher, ihre Spieler zu halten. Obwohl selbst Battlefield 6 etwas abgefallen ist. Innerhalb der letzten 24 Stunden waren auch hier nur 77.000 Spieler aktiv. Arc Raiders liegt meistens konstant zwischen 100.000 und 400.000 gleichzeitigen Leuten. Spieler nutzen übrigens einen merkwürdigen neuen Exploit. Das Entscheidende ist nicht der absolute Wert, sondern die Richtung. Call of Duty verliert auf dem PC sichtbar Marktanteile an neuere oder wiedererstarkte Konkurrenten.

Activision sollte es lieber nicht ignorieren

Natürlich bleibt Call of Duty eines der größten Gaming-Franchises der Welt. Auf den Konsolen sind die Spielerzahlen weiterhin hoch, und auch die Verkaufszahlen brechen nicht ein. Aber auf dem PC entsteht gerade ein neues Kräfteverhältnis. Battlefield hat sich nach seinem Neustart wieder als echte Alternative etabliert, wenn auch gerade etwas abfallend. Arc Raiders hat gezeigt, dass viele Spieler inzwischen etwas anderes suchen als klassische Arena- oder Warzone-Matches.

Wenn dieser Trend anhält, wird Call of Duty nicht plötzlich komplett "sterben", aber es könnte seine jahrzehntelange Sonderstellung als unangefochtener PC-Shooter verlieren. Was sagt ihr zu dieser Entwicklung? Und welcher Shooter ist für euch der wahre Gewinner? Vielleicht einer, der momentan nicht präsent ist? Hinterlasst uns doch einen Kommentar unterhalb dieser Zeilen. Beachtet beim Kommentieren aber bitte die Forenregeln und die allgemeine Netiquette im Internet. Solltet ihr noch keinen Account haben, könnt ihr über eine Registrierung nachdenken , die viele Vorteile mit sich bringt. Unsere Video-Inhalte findet ihr bei Youtube , Instagram und Tiktok .

Quelle: gamingbolt

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