Call of Duty Modern Warfare 3 Zombies: Retten die Untoten ein mittelmäßiges Spiel?
Special
Seit dem 10. November steht auch der Zombies-Modus von Call of Duty Modern Warfare 3 zur Verfügung. Wir haben uns den Teil des Shooters genauer angesehen.
DMZ-Style
Das erinnert nicht nur an den im letzten Jahr eingeführten Extraktionsmodus DMZ, es spielt sich auch sehr ähnlich. An einem zufälligen Ort auf der Map werden wir mit unseren Teammitgliedern abgesetzt und danach steht uns offen, wie wir vorgehen: Erkunden wir die Gegend, stürzen wir uns in Zombiehorden, sammeln wir Gegenstände oder klappern wir einen Auftrag nach dem anderen ab? Die spielerische Freiheit hat was! Wie in DMZ finden wir überall USB-Sticks, Weinflaschen, Glühbirnen und noch vieles mehr, das wir an den üblichen Stationen verkaufen können.
Dadurch erhalten wir Credits, genau genommen sogenannte Essenz, um uns Abschussserien, Ausrüstung sowie Waffen kaufen zu können. Richtig wichtig wird unser Guthaben auch, sobald wir einen Pack-a-Punch-Automaten finden. Wie immer lassen sich dort unsere Knarren aufwerten. Jetzt fragt ihr euch sicherlich, warum das relevant ist, wenn es doch keine stärker werdenden Wellen an Zombiehorden gibt. Urzikstan besteht aus drei Zonen: Da haben wir ein äußeres Areal, in dem die Untoten relativ einfach zu besiegen sind. Im mittleren Gebiet gibt's dagegen gepanzerte und stärkere Infizierte. Und im Stadtkern warten die richtig dicken Klopper auf uns.
Quelle: Activision
Um im Zentrum zu überleben, sollten wir die beste Ausrüstung besitzen. Ansonsten ist die Runde schnell vorbei und unser gesammelter Loot verloren. Die seltensten Wummen und Extras gibt's nur in dieser roten Zone.
Wir behalten das ganze Zeug nur, wenn wir erfolgreich aus Urzikstan extrahieren. Auf der Map entdecken wir einige Helikopterlandeplätze, an denen wir uns ausfliegen lassen können. Es bietet ordentlich Nervenkitzel, wenn wir mit gefülltem Rucksack gerade noch aus dem Gebiet entkommen.
Nachdem nicht nur unser Team auf der Karte sein Unwesen treibt, sondern auch fremde Spieler unterwegs sind, entwickeln sich tatsächlich ein paar spannende Momente. Nicht aufgrund von Schießereien mit den anderen Spielern, das geht nämlich gar nicht. Doch uns wurde häufig in den Kämpfen gegen die Zombiemassen unter die Arme gegriffen. Im Gegenzug halfen wir anderen Spielern bei der Extraktion. In der Welt von Call of Duty kommen solche freundlichen Interaktionen normalerweise nicht zustande und machen daher umso mehr Spaß.
Auch die Basen von KI-Soldaten, die auf der Map verstreut sind, lassen sich gemeinsam auseinandernehmen, dann allerdings muss der Loot geteilt werden. Wir können die erbeutete Ausrüstung in der nächsten Runde direkt wieder verwenden, riskieren dann aber natürlich deren Verlust. Sterben wir während des Ausflugs, ist alles für immer verloren.
Jede Menge Spaß
Obwohl wir die lineare Action des klassischen Zombies-Modus vermissen, machen die Reisen in die Open World von Urzikstan sehr viel Laune. Egal ob alleine oder mit Freundinnen und Freunden, keine Runde ist wie die andere. Wir entdecken erneut viele Geheimnisse, bei denen wir erst herausfinden müssen, wie wir sie lösen können.
