Call of Duty: Warzone 2.0 und DMZ im Check - noch nie war Battle-Royale so umfangreich
Special
Seit dem 16. November ist nach MW2 nun auch Warzone 2.0 spielbar. Wir haben den kostenlosen Battle-Royale-Shooter inklusive DMZ auf Herz und Nieren geprüft.
Das bedeutet: Um an unsere Ausrüstung inklusive Waffen und Extras zu kommen, müssen wir ein großes Risiko eingehen. Sollten wir bereits starke Knarren in der Spielwelt gefunden haben, lohnt sich ein Ausflug zu diesen Zielen vielleicht gar nicht mehr. Besondere Fähigkeiten durch Perks besitzen wir dann jedoch nicht. Deutlich realistischer funktioniert das Looten an sich. Viele Gegenstände liegen nun nicht mehr zufällig am Boden herum, sondern befinden sich auf Schränken, Regalen oder Schreibtischen. Kisten und Taschen, in denen sich Waffen und Ausrüstungsgegenstände befinden, gibt's zusätzlich.
Eine zweite Chance
Sollten wir in einer Schießerei den Kürzeren gezogen haben, sind wir (wie im Vorgänger) noch nicht komplett raus aus der Runde. In einem finalen Kampf entscheidet sich im Gulag, ob wir erneut ins Einsatzgebiet zurückkehren dürfen. In Warzone 2.0 stehen wir in dieser letzten Arena Seite an Seite mit einem fremden Spieler und müssen gemeinsam mit ihm gegen ein anderes Zweierteam antreten. Die Gewinner kommen zurück zu ihrem Trupp, die Verlierer sind entweder endgültig ausgeschieden oder können nur noch von den verbliebenen Mitspielern zurückgekauft werden.
Quelle: Infinity Ward/Activision
Call of Duty: Warzone 2.0 und DMZ im Check - noch nie war Battle-Royale so umfangreich (5)
Einerseits lässt dieses 2-gegen-2 neue Möglichkeiten zu, andererseits sind wir im Gulag ab sofort auf eine komplett fremde Person angewiesen. Sollte unser Kamerad in dem Augenblick nicht vorm Bildschirm sitzen, müssen wir es mit zwei Gegnern aufnehmen. Sehr ärgerlich, sollte eine Runde so enden.
Bisher haben uns die Kämpfe aber Spaß bereitet. Wir können in der Arena übrigens Granaten und andere Ausrüstungsgegenstände aufheben und Feinde damit ausschalten. Dauert eine Runde zu lange, schaltet sich der gut gepanzerte Gefängniswärter mit einer Minigun ein. Wenn alle Spieler zusammenarbeiten und ihn töten, entkommt das Quartett gemeinsam. Die Wahrscheinlichkeit dieses Ausgangs ist dank der schießwütigen CoD-Community jedoch sehr gering.
Derzeit steht der Battle-Royale-Modus für Solospieler, Duos und Viererteams zur Verfügung. Für dreiköpfige Gruppen gibt es im Augenblick nur die Möglichkeiten, aus externer Ansicht zu spielen, eine unbekannte vierte Person mit ins Boot zu holen oder den Durchgeknallt-Modus.
Quelle: Infinity Ward/Activision
Call of Duty: Warzone 2.0 und DMZ im Check - noch nie war Battle-Royale so umfangreich (4)
Bei dem arbeiten zwei Trupps zusammen und rennen zu sechst übers Schlachtfeld. Hier hilft der neu eingeführte Ingame-Chat, mit dem wir andere Teams in der Nähe belauschen oder in die Irre führen können. Weitere Unterschiede haben wir bisher noch nicht entdeckt. Im Verlauf der ersten Season werden diese Modi immer wieder ausgetauscht.
DMZ - anders als gedacht
Außerdem bietet Warzone 2.0 mit DMZ einen ganz neuen Spielmodus. Immer wieder wurde spekuliert, ob sich dieser am PC-Shooter Escape from Tarkov orientiert, doch die Parallelen halten sich in Grenzen. Zwar steht Looten und Entkommen im Mittelpunkt, aber gameplaytechnisch unterscheiden sich die Titel ordentlich.
Das bedeutet jedoch nicht, dass DMZ nicht auch Nervenkitzel à la Tarkov bietet: Wir werden allein oder mit bis zu zwei Freunden auf einem Teil der Karte Al Mazrahs abgesetzt, ab da steht uns frei, wie wir bis zum Ablauf des Extraktions-Timers vorgehen.
Wir können Missionen abschließen, um an geheime Waffenbaupläne, Visitenkarten, Schlüssel und Erfahrungspunkte zu gelangen. Festungen angreifen, in denen es besseres Loot gibt. Oder bestimmte Feinde besiegen, um an einzigartige Waffen zu kommen, die uns im Anschluss sogar im Multiplayer-Bereich zur Verfügung stehen.
