Call of Duty: Microsoft hat angeblich Hunderte Millionen US-Dollar mit dem Game Pass verloren

News Alexis Hoffmann
Call of Duty: Microsoft hat angeblich Hunderte Millionen US-Dollar mit dem Game Pass verloren
Quelle: Activision

Mit Call of Duty: Black Ops 6 im Xbox Game Pass hat Microsoft scheinbar eine Menge Geld verbrannt.

Letztes Jahr ging Call of Duty: Black Ops 6 unter anderem über den Xbox Game Pass an den Start. Mitglieder hatten auf PC und Xbox die Möglichkeit, den Shooter von Tag 1 an zu spielen. Ein Schritt, der Microsoft Hunderte Millionen US-Dollar gekostet haben könnte. Zumindest wird dies aktuell berichtet.

Wie viel Geld hat Microsoft verloren?

Laut Bloomberg hat Microsoft mit dem Game Pass-Release von Black Ops 6 um die 300 Millionen US-Dollar verloren. Die Webseite beruft sich auf die Aussagen von aktuellen und ehemaligen Mitarbeiter*innen, die nicht namentlich genannt werden wollten. Die Kalkulation basiert dabei auf den Verkäufen, die auf dem PC und der Xbox ausgeblieben sein dürften. Statt das Spiel zu kaufen, dürften viele Fans schlichtweg auf das günstigere Abonnement zurückgegriffen haben.

Kein Wunder, dass der Konzern die eigene Strategie überdenkt. Jüngst hat man die Fangemeinde mit einem deftigen Preisanstieg für den Xbox Game Pass verärgert. Dabei betont man seitens Push Square, dass die Nachhaltigkeit des Konzeptes schon eine ganze Weile infrage gestellt wird. Hier verweist man unter anderem auf Aussagen aus dem PlayStation-Kosmos. Schließlich war und ist man hier der Überzeugung, dass Vollpreis-Titel von First-Party-Studios keine nachhaltige Strategie darstellen.

Hinzukommen in letzter Zeit einige weitere Negativschlagzeilen rund um Microsoft. Man denke an zahlreiche Boykottaufrufe, da Microsoft das israelische Militär bei dessen Genozid in Gaza technisch unterstützt. Des Weiteren hat man dieses Jahr, neben einigen weiteren Unternehmen, mit Entlassungswellen Kritik auf sich gezogen.

Kein Boost durch Call of Duty

Scheinbar hat die AAA-Marke nicht ausgereicht, um einen signifikanten Anstieg an Abonnent*innen zu verzeichnen. In diesem Zusammenhang wirft Push Square eine Zahl aus den Vereinigten Staaten in den Raum. Zwischen dem Oktober 2023 und 2024 sind die Ausgaben für "Video Game Subscription Services" nur um 16 Prozent gestiegen.

Quellen: Push Square, Bloomberg

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