Butterfly Effect

Test Marc Kirzeder

Die Chaos-Forschung bezeichnet mit "Butterfly Effect" eine gewagte Theorie, nach der schon der Flügelschlag eines Schmetterlings einen gewaltigen Taifun auslösen könne. Genau dieses "kleine Ursache -- große Wirkung"-Prinzip haben sich die Autoren und Regisseure Eric Bress und Jonathan Mackye Gruber für die abgefahrene Story von "Butterfly Effect" zunutze gemacht.

Chaotische Zeiten

Evan Treborn (Ashton Kutcher) hatte keine einfache Kindheit. Genau wie sein Vater Jason (Callum Keith Rennie) leidet er als Junge unter mysteriösen Gedächtnisaussetzern. Immer wieder findet er sich in Situationen wieder, in denen er sich nicht daran erinnern kann, was kurz zuvor geschehen ist. Als seine Mutter zustimmt, Evan seinen Vater in der Nervenheilanstalt besuchen zu lassen, endet das Vorhaben in einem blutigem Desaster.

Jahre später studiert Evan und hatte lange Zeit keinen Blackout mehr. Doch als eine neugierige Freundin seine Tagebücher hervorkramt und Evan bittet, ihr daraus vorzulesen, verschwimmen ihm die Buchstaben vor den Augen. Er entdeckt die Fähigkeit, in die Ereignisse zurück zu springen, die er einst aufgezeichnet hat. Viel wichtiger ist allerdings, dass er Geschehnisse der Vergangenheit beeinflussen kann, worauf sich die Zukunft der Beteiligten und damit auch zwangsläufig die Gegenwart entscheidend verändert.

Schließlich versucht Evan einen schrecklichen Unfall rückgängig zu machen, für den er und seine Freunde als Kinder verantwortlich waren. Aber wann immer er die Vergangenheit zum Guten verändert, hat das gleichzeitig auch negative Auswirkungen für ihn, seine Familie oder Freunde. Besessen von dem Wunsch alles wieder gut zu machen, gerät er in einen wahnsinnigen Strudel unvorhersehbarer Ereignisse.

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