Destiny 2 und Co.: Bungie-Chef Pete Parsons verlässt das Studio nach 23 Jahren

News Alexander Pensler
Destiny 2 und Co.: Bungie-Chef Pete Parsons verlässt das Studio nach 23 Jahren
Quelle: Bungie

Der Bungie-CEO Pete Parsons übergibt seinen Posten an den langjährigen Kollegen Justin Truman. Der Führungswechsel folgt auf interne Probleme, Plagiatsvorwürfe und eine Entlassungswelle beim Destiny-Entwickler.

Destiny und Destiny 2 waren vor rund einem Jahrzehnt die Speerspitzen des MMO-Looter-Shooter-Genres - neben der Division-Reihe. Doch Entwicklungsprobleme und Plagiatsvorwürfe bei Marathon, der neuen alten IP von Bungie, sowie eine große Entlassungswelle sorgen in der letzten Zeit für Schlagzeilen. Jetzt räumt der langjährige CEO Pete Parsons seinen Chefposten.

Pete Parsons war seit 2015 Bungie-Chef

Dabei war Pete Parsons insgesamt 23 Jahre bei der US-amerikanischen Spieleschmiede Bungie beschäftigt, fast 10 Jahre davon hielt er den Chefposten als CEO inne. Doch jetzt erklärt Studioleiter Parsons in einem öffentlichen Brief seinen Rücktritt. "Heute ist der richtige Zeitpunkt für einen Neustart. Bungies Zukunft wird in die Hände einer neuen Genration von Führungskräften gegeben", schreibt der Ex-Bungie CEO auf der Website des Spielestudios.

Passenderweise trägt diese öffentliche Rücktrittserklärung von Pete Parsons den Titel "Fackelübergabe" (engl. "passing the torch"). Als Nachfolger für den CEO-Posten wird Justin Truman als Bungies neuer Studioleiter einberufen. Truman ist schon 15 Jahre beim Studio tätig, zunächst als Entwickler, dann als Designer und Produzent und zuletzt als "Chief Development Officer".

Das schreibt Justin Truman zur Einberufung als Bungie-CEO

Justin Truman kommt ebenfalls im offenen Brief von Pete Parsons zu Wort. Er spricht über seine Erfolge - aber auch Verfehlungen - die er beim Destiny-Franchise und dem Marathon-Reboot beigetragen hat. Er sagt, dass Bungie am besten sei, wenn sie "etwas erschaffen", dass die "Zeit und Leidenschaft" der Community wert ist. Und abschließend schreib Truman "Per Audacia Ad Astra", was in etwa "Mit Wagnis zu den Sternen" bedeutet.

Was glaubt ihr: Wird der Wechsel in der Führungsetage von Bungie das Destiny-Franchise und insbesondere Marathon wieder auf Kurs bringen? Schreibt uns gern einen Kommentar mit eurer Meinung unter diesen Text. Dazu müsst ihr eingeloggt sein. Wer noch keinen Account hat, kann sich hier registrieren. Beachtet beim Kommentieren bitte unsere Forenregeln und die allgemeine Netiquette.

Quelle: Pete Parsons und Justin Truman (Bungie-Website)

  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 06/2026 PCGH Magazin 06/2026 play5 06/2026 N-Zone 06/2026 Linux Magazin 06/2026 LinuxUser 06/2026 Raspberry Pi Geek 07/2026
    PC Games PC Games Hardware Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk