Menschen zum Lachen bringen zu können, ist ein Geschenk Gottes. Jim Carrey kann das. In seinem neuen Film führt er uns vor, dass es nicht leicht ist, ein Gott zu sein. Der Top-Spaß des Jahres 2003 auf DVD
Jim Carrey ist momentan unbestritten der erfolgreichste und beliebteste Komiker Hollywoods. Strenge Kritiker können schreiben was sie wollen, es ist so. Das war mal anders. Vor allem in Deutschland. Zu Beginn seiner Karriere noch als albern-peinlicher Grimassenschneider verkannt, lockte er mit seiner ersten großen Rolle als "Ace Ventura" 1994 immerhin schon 480.000 Zuschauer in hiesige Kinos.
"Bruce Allmächtig" brachte es 2003 bei uns auf über 3,4 Millionen Besucher. In den USA spielte der Streifen 242 Mio. Dollar ein, weltweit fast eine halbe Milliarde. Wie kann das sein? In Fachkreisen lautet die simple Antwort: Starpower. Jim Carrey versteht es einfach, sich die richtigen Rollen auszusuchen, um seine Fähigkeiten als begnadeter Gesichtsakrobat treffend einsetzen zu können.
Nach "Ace Ventura" und "Der Dummschwätzer" (1997) arbeitete der Superstar zum dritten Mal mit Regisseur Tom Shadyac zusammen. Heraus kam folgende Geschichte: Bruce Nolan (Carrey) fristet ein Dasein als Moderator skurriler Außenreportagen in den Nachrichten eines kleinen New Yorker Fernsehsenders. Sein großes Ziel ist es, Chefsprecher zur besten Sendezeit zu werden. Leider kommt ihm sein Kollege Evan zuvor.
Da Bruce aus Unmut über diese Tatsache seinen nächsten Job versaut, wird er gefeuert. Seine Beziehung mit Grace (Jennifer Aniston) leidet ebenfalls unter seiner miesen Stimmung. Die Schuld an seinem Elend schiebt er Gott (Morgan Freeman) persönlich in die Schuhe. Der meldet sich kurz darauf und offenbart Bruce ein mächtiges Angebot.
Da Gott es leid ist, sich seine Beschwerden anhören zu müssen, überträgt er all seine Fähigkeiten für ein paar Tage auf Bruce. Nur zwei Regeln gilt es zu beachten: 1. Bruce darf niemandem etwas davon erzählen und 2. kann er niemanden gegen dessen freien Willen beeinflussen.
