Das Drama über den Koreakrieg brachte Regisseur Kang Je-Gyu den Spitznamen "Steven Spielberg Südostasiens" ein
Am 27. Juli 1953 unterzeichneten die beiden Nationen Südkorea und Nordkorea nach dreijährigem Krieg zwar einen Waffenstillstand, einen Friedensvertrag gibt es jedoch bis heute nicht. "Brotherhood", ein Film des koreanischen Erfolgsregisseurs Kang Je-Gyu, erzählt die Geschichte zweier Brüder, die in den Wirren des Krieges zu Kontrahenten werden.
Südkorea 1950: Die Brüder Jin-Tae (Don-Kung Jan) und Jin-Seok werden bei Ausbruch des Koreakriegs von der Regierung zwangsrekrutiert. Der ältere Jin-tae setzt alles daran, dass sein gerade erst 18-jähriger Bruder, der als Student der Stolz der Familie ist, den Krieg überlebt.
Jin-Tae schließt mit einem Offizier eine heimliche Vereinbarung: Wenn er die gefährlichsten Aufträge an vorderster Front, übernimmt, wird Jin-Seok geschont. Sollte Jin-Tae es schaffen, sich einen Orden zu verdienen, kann sein junger Bruder die Truppen verlassen und sich zu Hause um die Familie kümmern.
Charakterwandel
Die komplexen Geschehnisse werden anhand einer einfachen Familiengeschichte verdeutlicht
Jin-Tae steigt bald zum gefeierten Kriegshelden auf, doch von seinem Bruder erntet er nur Verachtung. Jin-seok ist über den Eifer seines Bruders entsetzt und muss hilflos mit ansehen, wie dieser angesichts der brutalen Gewalt zusehends verroht und abstumpft. Der grausame Krieg in dem geteilten Land entfremdet das Bruderpaar und stellt es vor eine Zerreißprobe.
Der Asia-Spezialist e-m-s veröffentlicht "Brotherhood" als Single-Disc und 2-DVD Limited Edition im SteelBook. Die Einzelscheibe ist inhaltlich mit Disc eins der Limited Edition identisch, sie enthält alle drei Tonspuren und den Original-Kinotrailer. Die Limited Edition beinhaltet neben einem vierseitigen Booklet mit Produktionsnotizen zusätzlich eine Bonus-Disc mit diversen Extras, die deutsch untertitelt oder synchronisiert wurden.
