Special: Die dritte Dimension

Special Andreas Szedlak

Seit Avatar ist 3D in aller Munde. Nicht nur wir, auch Branchengrößen wie EA oder Ubisoft sind überzeugt: das Jahr 2010 wird dreidimensional!

3D-Special: Stereoskopisches 3D

Special: Die dritte Dimension Quelle: thedigitalnewsroom.com Während Geräte wie die PlayStation 3, Blu-ray-Player oder Set-Top-Boxen mit HDMI-Anschluss 1.3 per Firmware-Update 3D-tauglich gemacht werden können, benötigt der Fernseher für stereoskopisches 3D eine höhere Bandbreite. Die bietet erst HDMI 1.4, erste Geräte mit der neuen Schnittstelle kommen in Kürze auf den Markt.

Bei der stereoskopischen Technik erfolgt die Aufnahme des 3D-Films mittels Stereokameras. Diese besitzen zwei Objektive und zeichnen die Szene aus leicht versetzten Blickwinkeln auf. Die Bilder müssen gleichzeitig, aber getrennt im Gehirn ankommen. Dafür sorgt beim stereoskopischen 3D eine spezielle Brille.

Diese sogenannte Shutterbrille verdunkelt abwechselnd das linke und dann das rechte Teilbild. So wird ein räumlicher Effekt erzielt, ähnlich dem aktueller 3D-Kinofilme wie Avatar. Die Steuersignale erhält die Shutterbrille vom Fernseher. Damit Brillen und Fernseher unterschiedlicher Marken miteinander kompatibel sind, planen die Hersteller, einen gemeinsamen Standard zu verabschieden. Die slowenische Firma XpanD bietet eine Shutterbrille an, die sich per Infrarot mit dem TV-Gerät synchronisiert. Ab Sommer soll es die X103-Brillen in zwölf Farben für unter 40 Euro geben.

Auf der nächsten Seite findet ihr mehr zu den Meinungen verschiedener Hersteller ...

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