Der Survival-Guide fürs Netzleben: Bequem nach Jahr sortiert findet ihr hier die wichtigsten Internet-Momente samt Hintergundinformation und Anwendungsbeispielen!
Quelle: http://wikipedia.de
Richard Dawkins
Das Mem: Begriffserklärung
Richard Dawkins, Biologe und Autor (bekannt und umstritten durch "Der Gotteswahn"), verfasste im Jahr 1976 das Buch "Das egoistische Gen". Dort beschreibt er das Mem als "eine Gedankeneinheit, die sich durch soziologisch-dynamische Prozesse vervielfältigt und auf diesem Weg ihre Existenz sichert".
Das klingt kompliziert, ist aber eigentlich ganz einfach: Stellt euch vor, ihr habt einen Insiderwitz mit eurem besten Freund. Nach und nach ahmen euch weitere Freunde nach und euer Insiderwitz wird immer bekannter, also zu einem Mem.
Manche Meme werden nicht geboren, sondern erzwungen, indem beispielsweise ein mehr oder weniger witziges Bild immer und immer wieder gepostet wird, bis es sich zu einem bekannten (aber dadurch nicht unbedingt witzigen) Mem entwickelt hat.
Der zielsichere Einsatz des richtigen Mems zur richtigen Zeit ist eine Kunst. Inflationärer Umgang mit Internet-Memen ist nicht empfehlenswert. Doch reisen wir nun auf der nächsten Seite zurück ins Jahr 1970!
