Klassische Rollenspiele ohne PC sind in Zeiten von World of Warcraft fast in Vergessenheit geraten. Zu Unrecht! Wir klären in diesem Special über das Hobby auf!
Quelle: http://www.wizards.com
Dungeons & Dragons - Player's Handbook
Dungeons & Dragons
Der Urvater aller Rollenspiele heißt Dungeons & Dragons und wurde von Gary Gygax und Dave Arneson 1974 erfunden. Die beiden waren begeisterte Fans von Kriegssimulationsspielen und entwickelten aus ihnen ihr erstes Rollenspiel. D&D beeinflusste praktisch jedes spätere Rollenspiel durch seine Aufteilung des Charakters in bestimmte Werte, die vor allem in Kämpfen wichtig wurden. Die Zahl der Videospiele, die in den verschiedenen Hintergrundwelten von D&D angesiedelt sind oder die Regeln von D&D verwenden, ist nur schwer zu überblicken aber umfasst solche Klassiker wie Baldur’s Gate, Neverwinter Nights aber auch Star Wars: Knights oft the Old Republic.
Dungeons & Dragons startete letztes Jahr in die vierte Regel-Edition und wird im amerikanischen Original von Wizards oft he Coast herausgebracht, die auch das bekannte Sammelkartenspiel Magic: Die Zusammenkunft machen. Aktuell gibt es leider keine deutsche Ausgabe von Dungeons & Dragons. Das Regelsystem setzt auf einen zwanzigseitigen Würfel und es werden oftmals Miniaturen eingesetzt, um die taktisch fordernden Kämpfe anschaulich darzustellen.
D&D ist zunächst einmal nur ein Regelwerk für Fantasy-Settings, wodurch es eine Vielzahl von verschiedenen Hintergründen gibt, in denen man spielen kann. Diese reichen von sehr magielastigen und fantastischen Welten wie den Vergessenen Reichen, bis hin zu sehr außergewöhnlichen Settings wie der Wüstenwelt Dark Sun.
Mehr zu Dungeons & Dragons:
Link zu WotC
Englische Einsteigerregeln findet man hier
Wer es brutaler und bodenständiger mag, sollte einmal bei Warhammer vorbeischauen!
