Für alle neuen User, die das Fun-Special verpasst haben: Das sind die unterhaltsamsten Reality-Shows im deutschen Fernsehen!
Platz 8: Ich bin ein Star, holt mich hier raus!
Was das Wort „Star“ mit der Show zu tun hat, ist mir noch nicht ganz klar geworden. Die Teilnehmer sind damit offensichtlich nicht gemeint. Wir haben dieses Jahr unter anderem einen Typen mit lustigem „Hinternamen“, eine hauptberuflich reiche Tochter, eine in DSDS gescheiterte Transe und einige abgehalfterte Schauspieler. Der Grundgedanke der Sendung ist nicht unbedingt neu: das Publikum beobachtet uniformierte Menschen, die in einem Lager erniedrigt werden und hungern.
Um die Mitgefangenen mit Essen zu versorgen, müssen die Insassen so genannte Dschungelprüfungen bestehen. Dabei stehlen die Kakerlaken, Tiergenitalien und Fischabfälle den Dschungelcampern ausstrahlungstechnisch regelmäßig die Show. Genauso verhält es sich bei den beiden Moderationsrobotern Sonja und Dirk: Ich habe schon Dinge unter Steinen gefunden, die mir sympathischer waren. Da im Urwald den ganzen Tag nichts passiert, nutzen die „Stars“ die Zeit, um sich zu streiten, zu flirten, ihren Darm möglichst spektakulär zu entleeren oder einfach zu schlafen. Klingt nicht nur langweilig, das ist es auch. Damit der Zuschauer ein Gefühl der Macht empfindet, fliegt abhängig von den Anrufen des Publikums jeden Abend einer aus dem Camp. Die beliebteste Reaktion auf einen Rauswurf ist es übrigens, so zu tun als sei man dankbar, das Geld nicht gewonnen zu haben.
So werden Hits geboren: Lagerkoller kombiniert mit Malaria.
Ein wahrer Dschungelkönig ist vielseitig: Ross imitiert Minnie Maus.
Der arme Daniel wird gemobbt. Über das Elend der Kakerlaken, die sich mit ihm in diesem Video die Wanne teilen mussten, wird geschwiegen.
Fremdschäm-Faktor: 5
Empörungs-Faktor: 7
Spaßfaktor: 4
Wahrscheinlichkeit, dass man nach der Sendung mit dem eigenen Leben zufriedener ist: 25%
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