Interview mit Peter Moore: "Ich habe ja jeweils schon ein Tattoo von „Halo“ und „GTA“ auf den Armen"
SpecialWir haben mit Tattoo-Fan und EA-Sports-Chef Peter Moore über die Ausrichtung der Sportreihe gesprochen.
Frage: Innerhalb der EA Sports-Reihe widmen sich die Spiele eher klassischen Sportarten. Können sie sich vorstellen, auch eher exotische Sportarten umzusetzen?
NHL 09
Peter Moore: Auf jeden Fall und es laufen auch Untersuchungen, wie unser Portfolio erweitert werden könnte. Es gibt zum Beispiel in Asien ein großes Publikum für Martial-Arts-Kämpfe und es sollte für EA auch möglich sein, die Dynamik dieses Sports in einem Spiel einzufangen.
Frage: Mit der Einführung der Submarke „EA Freestyle“ werden ja vor allem die Wii-Spieler angesprochen. Ist diese Trennung zwischen den Marken nicht gefährlich für das Image von EA?
Peter Moore: Da hätte ich keine Befürchtungen. Mit dieser Plattform wollen wir das Publikum ansprechen, dass nicht direkt eine authentische Simulation spielen will oder diese als Einsteiger als zu komplex befinden. Wir vernachlässigen ja nicht unser bisherige Käuferschaft, sondern suchen neue Fans von Sportspielen.
Frage: Gibt es denn schon so etwas wie den „Wii-Gamer“?
Peter Moore: Nintendos Wii ist sicherlich für jeden Publisher Herausforderung und Chance zugleich. Und man hat auch gelernt, dass man nicht bisherige Titel einfach nur für die Wii portieren kann.
Frage: PC-Nutzer waren aber recht enttäuscht, dass „Madden“ gar nicht mehr portiert wurde. Wie kam es zu dieser Entscheidung?
Peter Moore: Das war mehr eher geschäftliche als eine inhaltliche Entscheidung. Die Verkaufszahlen der PC-Version von „Madden“ rechtfertigten einfach nicht den Aufwand und auch bei EA müssen wir mit Resourcen wie Personal und Finanzen haushalten. Uns ist die Entscheidung aber sicherlich nicht leicht gefallen.
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