Es werde Licht: Seit fast 13 Jahren poltern die Thüringer mit bärenstarken Alben durch die deusche Metalszene. Das neueste Werk macht da keine Ausnahme!
Die Apokalyptischen Reiter: Licht (Review)
Er ist endlich wieder angerichtet, der Ohrenschmaus bestehend aus Meldoic Death Metal, Folk, NDH und Weltmusik: Fuchs, Volk-Man, Dr. Pest, Sir G. und Lady Cat-Man präsentieren sich auf Licht in absoluter Bestform. So spritzig und selbstbewußt, wie die Band auf ihrem siebten Studioalbum ertönt, hat Die Apokalyptischen Reiter der Ausstieg des langjährigen Gitarristen Pitrone keineswegs geschadet.
Mal ein Beispiel: "Es wird schlimmer", so die Eröffnungswutrede des Albums, zeigt gleich, dass die Reiter sich trotz ihrer mittlerweile immensen Popularität nicht in irgendwelche Schubladen zwängen lassen. Die gelungene Mischung aus derben Riffs, gutturalem und cleanen Gesang und feinsten Melodien ist einerseits ein echter Hit, andererseits herrlich unkommerziell.
Auch der Rest des Albums ist durchweg stimmig, gelungen und voller Überraschungen. Und irgendwie unbeschreiblich. Deswegen empfehlen wir euch, einfach mal selbst reinzuhören und euch von der Reiter-Mania anstecken zu lassen!
Wertung: 9/10
