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Born 2 Die

Nach "Romeo must Die" machen der Rap-Star DMX, Hongkong-Exportschlager Jet Li und Regisseur Andrzej Bartkowiak erneut gemeinsame Sache -- und wieder ist das Ergebnis ein Martial Arts-Actioner in purer Hochglanz-Optik

Hip-Hop-Star DMX alias Earl Simmons darf nun schon zum dritten Mal unter der Regie Andrzej Bartkowiaks ("Romeo Must Die", "Exit Wounds") den bösen Buben mimen. In "Born 2 Die" verkörpert er den wohlhabenden Gangster Tony Fait, der zusammen mit seiner schlagkräftigen Truppe die Diamantenbörse von Los Angeles knacken soll.

Durch einen U-Bahn-Schacht schwei- ßen sich Tony und seine Komplizen mitten hinein in den gigantischen Tresor, aus dessen Schließfächern sie neben allerlei hochkarätigen Edelsteinen auch einen Beutel voller mysteriöser schwarzer Diamanten mitgehen lassen. Obwohl die Gang bei der Polizei verraten wurde, gelingt die Flucht mit dem wertvollen Diebesgut.

Doch die Freude über die erbeuteten Juwelen währt nicht lange, denn gleich zwei gefährliche Typen haben es auf die schwarzen Steine abgesehen: der taiwanesische Regierungsbeamte Su (Jet Li) und sein zur anderen Seite übergelaufener Ex-Partner Ling (Marc Dacascos).

Während die übliche Gut-gegen-Böse-Handlung hierbei eine absolut untergeordnete Rolle spielt, bilden die halsbrecherischen Stunts sowie die eleganten und überaus dynamisch inszenierten Zweikämpfe die Eckpfeiler dieses Action-Spektakels, das sich damit nahtlos in eine ganze Reihe routiniert inszenierter Popcorn-Movies einreiht.

Dass den Drehbuchautoren auch hier nicht viel Neues eingefallen ist, wird geradezu schmerzlich offensichtlich, wenn Ling die kleine Tochter Faits entführen lässt und sich der treusorgende Vater gezwungenermaßen mit dem asiatischen Agenten zusammentun muss, um Kind und Klunker aus den Händen des skrupellosen Ling zu befreien.

Wenn sich aber Su in einem Fight Club einer ganzen Horde muskelbepackter Straßenkämpfer stellen muss, federleicht an der Fassade eines Hochhauses hinabgleitet oder DMX der Polizei mit einem Quad über die Dächer von Los Angeles davonfährt, sieht man als Action-Fan leicht über den Mangel an Story-Innovationen hinweg.

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