Bob der Butler

Test

Dussel Bob Tree (Tom Green) wird von jedem Arbeitgeber innerhalb kürzester Zeit gefeuert. Weil er bereits sämtliche im Branchenbuch unter "A" stehende Tätigkeiten erfolglos ausübte und zuletzt auch als Burger-Bratmaxe hoffnungslos versagte, startet er nun einen Butler-Intensivkurs bei dem ominösen Mr. Butler (Simon Callows).

Anders als seine Mitbewerber hält Bob den seltsamen Lehrmethoden stand und mausert sich zum akzeptablen Hausdiener. Wie es der Zufall will, sucht die allein erziehende Anne (Brooke Shields) gerade einen Aufpasser für ihre beiden verzogenen Kinder. Bob wird engagiert und lässt sich von Tess (Genevieve Buechner) und Bates (Benjamin B. Smith) nicht so leicht vergraulen wie seine Vorgänger -- im Gegenteil, es gelingt ihm trotz vieler Katastrophen, die Herzen der Familienmitglieder zu erobern ...

Dem Kanadier Tom Green öffneten sich durch seine Show bei MTV bereits vor Jahren Tür und Tor in Hollywood. Unter anderem war er in "Road Trip" und -- an der Seite seiner Ex-Frau Drew Barrymore -- auch in "3 Engel für Charlie" zu sehen. Greens Regiedebüt "Freddie got fingered" wurde 2001 übrigens mit fünf "Goldenen Himbeeren" ausgezeichnet. TO n

Fazit

Film-Check: Die Story um eine gestresste Mutter, die zu wenig Zeit für ihre Kinder hat, und einen Babysitter, der zum Ersatzvater wird, ist zwar weder neu noch originell, wurde hier aber recht charmant in Szene gesetzt.Tom Green gibt sich verglichen mit früheren Zoten und Unverschämtheiten überraschend harmlos, ja fast schon zu brav. Nett für ein jüngeres Publikum.
DVD-Fazit: Gutes Bild, zweckmäßiger Ton, enttäuschend wenige Extras. Einziges Highlight im Making of sind Greens Kommentare bezüglich seiner Leinwandkollegen.

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