Football war gestern – die Zukunft heißt Blood Bowl! Ob das Taktik-Sportspiel im Warhammer-Universum überzeugt, erfahrt ihr in unserem Test!
Quelle: Koch Media
Wer noch nie etwas von Tabletop-Spielen (Mischung aus Brett-, Rollen- und Strategiespiel) gehört hat, der wird einige Stunden brauchen, bis er mit der Spielmechanik vertraut ist. In einem „Blood Bowl-Match“ treten zwei Mannschaften zu je 11 Spielern gegeneinander an. Ziel einer Partie ist es, den dornengespickten Football in die gegnerische Hälfte des Spielfeldes zu bringen und dort mit einem Touchdown zu punkten. Obwohl das Spielprinzip dem Vorbild aus Amerika gleicht, geht es in Blood Bowl wesentlich härter zu. Es vergeht kaum eine Partie, ohne dass Blut fließt, Knochen brechen, oder ein Spieler ins Gras beißt. Blood Bowl bleibt aber ein Taktikspiel. Die Mannschaftswahl will gut überlegt sein, denn jede der acht Fantasy-Rassen hat ihre Vorteile! Während Zwerge sehr effektiv blocken, eignen sich Elfen besonders für lange Sprints. Wie die Tabletop-Vorlage werden die Aktionen mit Würfeln ausgeführt, somit spielt Glück auch eine wichtige Rolle. Das Highlight des Spiels ist aber klar der Kampagnen-Modus: eine Mannschaft einkaufen und die einzelnen Spieler aufwerten – all das sorgt für Langzeitmotivation. Der Echtzeit-Modus hingegen ist wegen des zu hektischen Spielablaufs nicht zu empfehlen.
