Blizzard: Millionen-Klage gegen Bot-Entwickler eingereicht

News Michael Bonke
Blizzard versteht bei Bots keinen Spaß.
Quelle: www.blizzard.com

Blizzard hat eine millionenschwere Klage gegen Entwickler von sogenannten Bots für World of Warcraft, Diablo 3 und Heroes of the Storm eingereicht. Unter den Angeklagten befindet sich auch James "Apoc" Enright, aus dessen Feder die Bots "HonorBuddy," "DemonBuddy", "StormBuddy" stammen.

Blizzard geht gerichtlich gegen gleich mehrere Bot-Entwickler vor. Namentlich erwähnt in der Klageschrift, die jetzt bei einem US-Bundesgericht des Staates Kalifornien eingegangen ist, wird lediglich James Enright. Besser bekannt unter seinem Szenenamen "Apoc" soll Enright Bots für Blizzard-Titel wie World of Warcraft, Diablo 3 und Heroes of the Storm ( ("HonorBuddy," "DemonBuddy", "StormBuddy") nicht nur entwickelt und selbst eingesetzt, sondern auch verkauft haben. Das verwundert ein wenig, eigentlich stammen die genannten Bots nämlich von der Bossland GmbH.

Kläger Blizzard behauptet, durch die Bots einen Schaden in Höhe von mehreren Millionen Dollar erlitten zu haben. Außerdem habe das Kundenvertrauen durch die Verwendung der illegalen Helferlein abgenommen. Diese zerstörten nämlich das Balancing und würden so für Frust bei den ehrlichen Spielern sorgen. Zusätzlich zur Schadenersatzklage droht Apoc und Co. noch weiterer Ärger: Durch Entwicklung der Bots sollen sie nämlich auch gegen diverse Urheberrechte verstoßen haben.

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