Black & White 2: Battle of the Gods

Test

Missionsnachschub für den virtuellen Weltenlenker: Allerdings noch immer ohne Mehrspieleroption.

Tanz der Toten in Eden: Das Volk der Azteken nimmt es offensichtlich krumm, dass wir es in Black & White 2 besiegt und unter unsere Fuchtel gebracht haben. Und was tun verbitterte Azteken? Ist doch klar: Sie opfern so lange Menschen, bis sich die Götter auf ihre Seite schlagen. In Battle of the Gods, dem Addon zu Black & White 2, ist genau das passiert. Die Azteken haben durch ihr munteres Opfern gar einen eigenen Gott zu sich gerufen, und der ist ganz schön böse.

Kampf der Titanen

Natürlich müssen wir uns auf den drei Inseln (von denen nur zwei komplett neu sind) mit dieser Ausgeburt der Hölle und seinen untoten Schergen herumschlagen. Wie in der ursprünglichen Kampagne verhöhnt der fiese Azteken-Gott jede unserer Aktionen und droht ständig, uns den göttlichen Garaus zu machen. Ebenfalls wieder mit von der Partie: Unser personifiziertes Gewissen, das uns in Gestalt des fiesen Teufels und des herzensguten Engels beratend zu Seite steht.

Gut? Böse? Neutral?

Bevor es ab nach Eden geht, müssen wir uns zunächst jedoch für eine Kreatur entscheiden. Das läuft wesentlich unspektakulärer als im Hauptprogramm per Auswahlbildschirm ab. Allerdings können wir diesmal ein neues Viech -- die schnuckelige Schildkröte -- in unseren Stall pferchen. Zudem dürfen erfahrene Götter natürlich ihren riesenhaften Liebling aus dem Hauptprogramm importieren.

Ebenfalls neu: Die Wahl der Ausgangsgesinnung (gut, böse,individuell). Bei den ersten beiden Alternativen haben wir weniger Tribut auf dem Konto, dafür befinden sich aber standardmäßig bestimmte Gebäudegrundrisse und Zauber im Inventar. Im bösen Starterset sind schon Nettigkeiten wie der Bestrafungsspieß enthalten. Im guten gibt es stattdessen einen braven Töpfermarkt. Wer sich für den individuellen Weg entscheidet, startet mit neutraler Gesinnung, ziemlich leerem Baumenü und einem prall gefüllten Konto.

Alltag eines Unsterblichen

Am Spielprinzip hat sich nichts geändert. Wir herrschen noch immer über unser Volk, bauen ihm ein gemütliches Dorf, erziehen die Kreatur und lösen nebenher kleine Denk- und Geschicklichkeitsspiele. Je nachdem welche Gebäude wir bauen und wie wir uns aufführen, entwickelt sich unsere Persönlichkeit zum Guten oder Bösen. Je mehr wir unser Volk verhätscheln oder quälen, umso mehr Eindruck schinden wir bei den übrigen Stämmen der Inselwelt. Sobald wir eine Fraktion genug beeindruckt haben, läuft die zu uns über, und unser Einflussbereich dehnt sich aus.

Sascha Gliss

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