Black Buccaneer

Test

Wir kapern uns ein Spielprinzip: Tomb Raider + Prince of Persia + Fluch der Karibik = das große Gähnen.

Piraten und Voodoo: Keiner weiß genau warum, aber spätestens seit der Monkey Island-Serie gehören die beiden zusammen wie der Freibeuter und das Holzbein. Im Fahrwasser des zweiten Kinofilms von Fluch der Karibik wird nun der Black Buccaneer auf die PC-Gemeinde losgelassen. Auch hier geht?s um einsame Inseln, verlorene Schätze, wilde Affen und natürlich um Voodoo.

Gespaltene Persönlichkeit

Held des Spiels ist ein Pirat, der auf den wahnsinnig originellen Namen Francis Blade hört. Der findet ein Amulett, das ihn in den Black Buccaneer verwandelt, eine Art Mister Voodoo-Hyde. Der ist groß, stark und kann zaubern (etwa Zombies herbeirufen), aber nicht ganz so behände wie Herr Blade. Außerdem dürfen wir nur begrenzte Zeit als Voodoo-Pirat herumlaufen. Wenn uns die Energie ausgeht, verwandelt sich der düstere Koloss zurück.

Das kommt Ihnen irgendwie bekannt vor? Uns auch, denn die gespaltene Heldenpersönlichkeit stammt aus Prince of Persia. Auch bei den akrobatischen Kunststückchen stand der arabische Blaublüter Pate -- etwa wenn Francis an einem Stab herumwirbelt und sich dann in Lauerstellung darauf hockt.

Beim Leveldesign schimmern Elemente der Tomb Raider-Serie durch: Wir hüpfen durch Dschungel und Höhlen, und ab und zu geben wir tollwütigen Pavianen eins auf die Mütze. Wichtiger sind jedoch die Rätsel, bei denen wir mal auf eine bestimmte Plattform kommen, mal Wände in die Luft sprengen oder mit Verschiebekisten eine Behelfsleiter basteln müssen.

Sascha Gliss

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