Ende der fünfziger Jahre stürmte Bobby Darin mit Hits wie "Splish, Splash" und "Beyond the Sea" die Charts. Schon lange wollte "Oscar"-Preisträger Kevin Spacey eine Filmbiografie über den ehemaligen Entertainer auf die große Leinwand bringen. Bei den Hollywood-Studiobossen stieß Spaceys Projekt jedoch immer wieder auf Ablehnung. Also versuchte er sein Glück in Deutschland und konnte sich über die Unterstützung von Produzent Jan Fantl ("George und das Ei des Drachen") freuen.
Als bekennender Musical- und Darin-Fan war es für Kevin Spacey Ehrensache, die zahlreichen Tanznummern und über 18 Gesangseinlagen selbst zu performen. Auf dem Regiestuhl macht er jedoch eine weniger gute Figur. Die Probleme des herzkranken Sängers, der bereits mit 37 Jahren verstarb, werden nur angerissen.
Wer nach dem Musik-Spektakel Lust auf Einblicke in die Dreharbeiten hat, die u.a. in den Studios Babelsberg stattfanden, und sich aufschlussreiche Interviews mit Bob Hoskins und John Goodman zu Gemüte führen möchte, ist mit dem viertelstündigen Making of gut beraten. Der Audiokommentar von Kevin Spacey und Produzent Andy Paterson ist alles andere als enthusiastisch. Eintönig werden hier einzelne Szenen besprochen. MN n
