Beyond Good & Evil im Retro-Check: Ein "Flop" für die Ewigkeit

Special Maci Naeem Cheema
Beyond Good & Evil im Retro-Check: Ein "Flop" für die Ewigkeit
Quelle: Ubisoft

Zum 20. Geburtstag blicken wir zurück auf das Ubisoft-Meisterwerk Beyond Good & Evil und behaupten: Auch in den nächsten 20 Jahren wird Jades Abenteuer nicht in Vergessenheit geraten - unser Retro-Rückblick mit Video!

Wir müssen vermutlich nicht betonen, wie unterhaltsam das ist. Was wir aber hervorheben möchten, ist, wie trefflich sich die Spielidee mit dem Plot zusammenfügt. Während wir Schritt für Schritt die Gräueltaten der Alpha-Abteilung aufdecken, lernen wir mehr und mehr über den vor Lebensenergie strotzenden Planeten Hillys, selbst über die kleinsten Kreaturen und Organismen. Wenn uns dann die Tragweite des Bösen bewusst wird, das diese wundervolle Welt bedroht, dann trifft das doppelt und dreifach hart. Wir haben schließlich jedes betroffene Lebewesen vor der Linse gehabt!

Simples Gameplay, große Wirkung - ein Meisterwerk für jeden Typ!

Womit wir auch schon zum Gameplay kommen: Ein gutes Videospiel braucht natürlich auch eine gute Struktur. Bei Beyond Good & Evil setzt Ubisoft Montpellier auf ein recht simples Gameplay-Prinzip. Egal, ob in Bezug auf die Kämpfe, das Hovercraft-Fahren, die Minigames oder die Schleichpassagen, wirklich anspruchsvoll wird es nie und dennoch macht das alles ungemein viel Laune.

Eine typische Kampfszene aus Beyond Good & Evil, in der es Jade und Pey'j mit fliegenden Gegnern zu tun bekommen. Quelle: Ubisoft Denn auch, wenn das Spielprinzip auf wenige Tasten reduziert wurde und ausgefallene Kombos oder Spezialattacken ausbleiben, gibt es dennoch etliche Dinge zu tun. Und durch die Simplizität kann auch wirklich jeder etwas anfangen mit der Story rund um Fotografin Jade - ob jung oder alt, ob Games-erfahren oder nicht!

Wir steuern zwar Jade, haben aber ebenso per Tastendruck die Möglichkeit, auf die Fähigkeiten unserer Begleiter zurückzugreifen. Zu Beginn ist das Schwein Pey'j, später kommt Spezialagent Hubert hinzu, besser bekannt als Double H. Das lockert das Gameplay auf und gibt uns das Gefühl, stets als Gemeinschaft zu agieren. Darum geht's ja auch in jedem Teilbereich des Action-Adventures: um das gemeinsame Überleben und die gemeinsame Zukunft.


Apropos Zukunft: In unserem wöchentlichen Videoformat auf YouTube, unserer "Gerüchteküche", geht es diesmal auch um die Zukunft von Beyond Good & Evil 2 - Ubisoft scheint nämlich passend zum 20. Geburtstag eine Ankündigung vorzubereiten!


Wo Beyond Good & Evil ebenfalls glänzt, ist bei der dichten Atmosphäre, die innerhalb der Spielwelt aufkommt, sowie bei der hochwertigen Vertonung und Musik. Und das selbst 20 Jahre später! Die europäisch beziehungsweise mediterran wirkende Stadt mit ihren bildhübschen Kanälen schafft es, nach dem zehnten Besuch noch zu gefallen, und dasselbe gilt für viele andere Orte auf Hillys. Etwa unser Leuchtturm-Zuhause unter dem leuchtenden Sternenhimmel oder die lässige Akuda Bar.

Großartig vertont, wunderschön eingefangen

Die Synchro-Arbeit kann sich wirklich hören lassen und wer einmal den direkten Vergleich wagt zu anderen Spielen aus den frühen 2000ern, der wird die qualitativen Unterschiede spüren. Dabei gilt natürlich wie fast immer: Wer im Original, also in diesem Fall auf Englisch spielt, der wird am besten bedient. Dabei muss Schauspieler David Gasman, die hervorragende Stimme von Pey'j, unbedingt hervorgehoben werden. Gasman hat seit 1995 etlichen Videospielfiguren seine Stimme geliehen, etwa in jedem einzelnen Spiel von Quantic Dream, aber auch berühmten Figuren wie Rayman oder "Rabbid Mario" aus der "Mario & Rabbids"-Reihe.

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