Test des Konkurrenten für Devil May Cry und God of War. Mit sexy Akrobatik und scharfen Schüssen kämpft Bayonetta gegen Gesocks aus der Hölle!
Quelle: SEGA
Bayonetta
Stirbt ein Himmelsbewohner, verliert er seinen Heiligenschein. Unter Höllenkreaturen ist diese Art Kopfschmuck überaus beliebt. Bei Bar-Besitzer, Waffennarr und Unterweltler Robin tauscht Bayonetta Heiligenscheine gegen magischen Schmuck, neue Angriffe und Lutscher, die Gesundheit und Orb-Leiste wieder auffüllen. Eine Hexe wäre aber keine Hexe, wenn sie nicht selbst Zaubertränke herstellen könnte: Rufen wir das Menü auf, können wir mit Zutaten, die wir in den Levels gefunden haben, eigene Süßigkeiten zaubern. Die legen wir dann auf eine der drei konfigurierbaren Richtungen des Steuerkreuzes, um die Leckereien jederzeit vernaschen zu können.
Quelle: SEGA
Bayonetta
Die Höhepunkt-Dichte von Bayonetta ist hoch, steigert sich aber trotzdem von Kapitel zu Kapitel. Bei unserer ersten Begegnung mit dem Gegnertypus „Geliebter“ klappte uns die Kinnlade herunter – mit so einem Monstrum sollen wir fertig werden? Ein paar Kapitel später nehmen wir es ohne mit der Wimper zu zucken mit drei Geliebten gleichzeitig auf. Und tatsächlich schafft es Bayonetta, uns nicht nur ständig mit neuen Superlativen zu verwöhnen, sondern verpackt die auch noch in ein motivierendes Kampfsystem. Denn auch wenn ein abermals auftauchender Bösewicht scheinbar so aussieht wie ein paar Kapitel zuvor – meist verfügt er gemeinerweise über andere Angriffe, Waffen oder Eigenschaften. Wir sind gezwungen, mitzudenken und unsere Strategie genau an den Feind anzupassen, statt die immer gleichen Killer-Kombos herunterzurasseln.
Der Wiederspielwert ist enorm: Unzählige Extras, Geheimnisse, Items und zusätzliche Level-Abschnitte mit Spezial-Herausforderungen machen schon beim ersten Zocken Lust auf einen zweiten Durchgang. Hinzu kommt, dass jeder Kampf-Abschnitt bewertetet wird: Die beste Auszeichnung ist aus edlem Platin, die schlechteste aus grobem Stein.
