Battlestations - Pacific: Review

Test Michael Mingers

Was passiert, wenn sich Japaner und Amis streiten, zeigen Eidos‘ erbitterte See- und Luftgefechte im Pazifik – knallhart, aber auch unterhaltsam?

Battlestations: Pacific Quelle: Games Aktuell Battlestations: Pacific Schlachtpott-Romantik
Wobei uns die Gefechte beim Test ohnehin nicht wirklich gepackt haben, was zum Beispiel an den behäbigen Fliegern liegt: Selbst beim Sturzangriff eines Jägers mit eingeschaltetem Turbo kommt kein gutes Geschwindigkeitsgefühl auf. Noch träger lassen sich die Schiffe steuern, die sich ewig umkreisen und so lange eine Breitseite nach der anderen aufeinander abfeuern, bis eines sinkt. Noch langsamer manövrieren nur die U-Boote, auf die ihr in den Kampagnen aber nur selten Zugriff habt. Bis sich ein Verband aus schweren Schlachtschiffen und Flugzeugträgern von einem Ende der Karte bis zum anderen bewegt hat, könnt ihr es euch mit einem Sachbuch über den Pazifikkrieg im Sessel bequem machen und die Zeit vertreiben.

Im leichtesten der drei Schwierigkeitsgrade reicht es sogar aus, die Feinde auf der Kommandokarte zu markieren und die eigenen Einheiten alleine handeln zu lassen. Ein so lässiges Verhalten wird aber spätestens im mittleren Schwierigkeitsgrad zu einem Wiedereinstieg an den fair verteilten Kontrollpunkten führen. Aufmerksam zu bleiben lohnt sich aber, da ihr für die Erfüllung von Sekundärzielen und geheimen Missionsobjekten Upgrades für eure Einheiten freischaltet, die ihr dann in weiteren Missionen oder im Multiplayer nutzen könnt. Das erhöht den Wiederspielwert und motiviert dazu, sich in einem höheren Schwierigkeitsgrad nochmal an Missionen zu versuchen.

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