Raumschlachten: So spielen sich die Echtzeit-Kämpfe in Battlestar Galactica: Scattered Hopes

Test Felix Schütz
Raumschlachten: So spielen sich die Echtzeit-Kämpfe in Battlestar Galactica: Scattered Hopes
Quelle: Dotemu

Zugänglich und trotzdem fordernd: Mit seinen simplen Echtzeit-Raumschlachten will Scattered Hopes für Spannung sorgen. Die Pause-Funktion ist hier euer bester Freund.

Pausierbare Echtzeit-Kämpfe

Am Ende jedes Sektors steht eine Raumschlacht auf dem Plan, die - genau wie in Crying Suns - in Echtzeit gespielt wird. Das Geschehen lässt sich aber jederzeit pausieren, und das ist entscheidend! Denn hier geht es nicht darum, zu gewinnen oder alle Feinde zu besiegen. Die Zylonen sind in der Überzahl, ihre Kommandoschiffe zu stark. Keine Chance!

Das Ziel lautet deshalb, solange zu überleben, bis der FTL-Antrieb aufgeladen ist und wir uns in den nächsten Sektor retten können. Das ist einerseits cool, weil es perfekt zu Serien-Vorlage passt. Andererseits macht das die Kampfeinsätze schon von Natur aus etwas eintönig, denn das Setup ist fast immer identisch.

Je nachdem, wie viele Hangars wir freigeschaltet haben, schicken wir zwei bis fünf Schiffe gleichzeitig in die Schlacht. Hier ist alles dabei, was die Vorlage hergibt, von der schnellen, wendigen Viper über den vielseitigen Wolf-Jäger bis hin zum langsamen Raptor mit seinen mächtigen Distanzangriffen.

Atomraketen sollte man um jeden Preis abschießen, die Schäden an eurer Flotte sind sonst einfach zu groß. Quelle: PC Games Atomraketen sollte man um jeden Preis abschießen, die Schäden an eurer Flotte sind sonst einfach zu groß. Alle paar Sekunden spawnen nun feindliche Schiffe auf die Map, die schnurstracks zum Angriff übergehen. Unser Job: Die knappen Einheiten ständig umzupositionieren und von einer Verteidigungslinie zur nächsten scheuchen - immer abhängig davon, was uns die Zylonen gerade entgegenwerfen. Feindliche Enterschiffe und Raketenboote sollte man zum Beispiel sofort aus der Ferne erledigen, Reparaturschiffe und Verteidiger fängt man dagegen besser mit schnellen Jägern ab.

Zwischendurch feuern die Zylonen immer wieder feindliche Torpedos auf uns ab, die riesigen Schaden verursachen. Um jeden Preis abschießen! Denn wenn ein Zivilschiff zu viele Treffer kassiert, muss man sich im nächsten Sektor um teure Schadensbegrenzung kümmern - oder mit ansehen, wie das wertvolle Schiff unwiederbringlich in Flammen aufgeht.

Bringt die Toaster zur Strecke

Jede Einheit levelt mit der Zeit auf und schaltet so neue aktive und passive Fähigkeiten frei: Manche Schiffe können Verbündete heilen, andere bekommen ein paar Schubdüsen verpasst, verbessern ihre Defensive oder ziehen das Feuer auf sich. Tipp für Artillerie-Schiffe wie den Raptor: Schnappt euch ein Upgrade, das die Reichweite mit jedem besiegten Gegner erhöht. Extrem nützlich!

Auf manchen Maps gibt es auch Extras wie Minenfelder oder Asteroidengürtel, in denen man Einheiten für einen Defensivbonus verstecken kann - das kennen wir so schon aus Crying Suns. Gleiches gilt auch für die mächtige Bordbewaffnung unseres Flaggschiffs: Geschütze und Torpedowerfer richten großen Schaden an und können oft das Schlimmste verhindern, brauchen aber eine Weile, bis sie einsatzfähig sind. Da ist ein kühler Kopf gefragt.

Selten gibt es auch Zusatzmissionen, in denen wir selbst zum Angriff übergehen. Das bringt dringend nötige Abwechslung in die Kämpfe. Quelle: PC Games Selten gibt es auch Zusatzmissionen, in denen wir selbst zum Angriff übergehen. Das bringt dringend nötige Abwechslung in die Kämpfe. Cool: Hin und wieder darf man auch knifflige Bonusmissionen starten, die besondere Belohnungen versprechen und die aus dem üblichen Kampfschema ausbrechen. Denn hier muss man nicht verteidigen, sondern geht selbst zum Angriff über und versucht, bestimmte Ziele auszuschalten. Eine willkommene Abwechslung, auch wenn sie nur selten ist.

Denn den normalen Kämpfen fehlt es schnell an Vielfalt und auch die schlichte 2D-Darstellung gewinnt keinen Schönheitspreis. Die Kampfansicht ist weder zoom- noch drehbar, alles findet in einem fixen Bildausschnitt statt. Das sorgt zwar für eine aufgeräumte Oberfläche, andererseits kommt da kaum Atmosphäre oder Spannung auf.

Trotzdem machen die pausierbaren Gefechte für eine ganze Weile Spaß, vor allem, wenn man sich den vierten Schiffshangar zusammengespart hat. In späteren Sektoren werden die Kämpfe dagegen schnell frustrierend, da spawnen wahre Gegnermassen, während uns zig Raketen entgegen rauschen. Wer bis dahin nicht richtig gute Upgrades für seine Schiffe freigeschaltet hat, wird hier gnadenlos überrannt. Immerhin: Wem es zu schwer ist, kann auch in einen leichten Modus wechseln. Doch ein nerviger Kritikpunkt bleibt davon leider unberührt - auf der nächsten Seite erfahrt ihr mehr.

  1. Seite 1 Battlestar Galactica - Test: Krisenstimmung im All
  2. Seite 2 Battlestar Galactica - Test: Kämpfe in Echtzeit
  3. Seite 3 Battlestar Galactica - Test: Wiederspielwert, Wertung & Fazit
  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 06/2026 PCGH Magazin 06/2026 play5 06/2026 N-Zone 06/2026 Linux Magazin 06/2026 LinuxUser 06/2026 Raspberry Pi Geek 07/2026
    PC Games PC Games Hardware Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk