Battlefield 6 im Multiplayer-Test: So läuft die Technik im Multiplayer-Shooter
Test
Wir erläutern den technischen Zustand des Spiels.
Stabile Technik und beeindruckende Performance
Wir konnten den Shooter bereits über eine Woche vor Release spielen. Zwar immer nur zu vorgegebenen Zeiten und in vorgegebenen Modi, aber das war wohl eher so gestaltet, damit man die überschaubare Review-Gruppe an einem Fleck hat und Server auch vollbekommt.
Doch auch der allgemeine Zustand des Spiels hat uns jetzt schon sehr positiv überrascht. Technisch läuft Battlefield 6 (jetzt kaufen 69,99 € ) nämlich alles in allem äußerst rund. In unseren drei Testsystemen konnten wir High-End- und Mittelklasse-Computer abdecken und auf allen lief das Spiel mit angepassten Einstellungen immer noch sehr rund.
Das Spiel sieht dabei wirklich sehr schick aus. Gerade Außenumgebungen konnte die Frostbite-Engine schon immer beeindruckend darstellen und Battlefield 6 ist da eine schöne Weiterentwicklung. Besonders die Stadtkarten strotzen hier vor Details und hübscher Beleuchtung.
Auch Modelle von Waffen, Charakteren und Umgebung sehen toll aus. Vereinzelt sind uns aber auch etwas matschigere Texturen aufgefallen. Die optional installierbaren HD-Texturen haben für unser geschultes Auge übrigens keinen großen Unterschied gemacht. Die kann man also getrost deinstallieren, wenn der Speicher knapp wird.
Quelle: PC Games
Die Maps sind vollgestopft mit Details. Hier die staubigen Straßen von Kairo.
Mit 80 GB bleibt Battlefield 6 zum Release aber auch so angenehm schlank. Vor allem, wenn wir mal zu den hunderten Gigabyte eines Call of Duty rüberschielen. Auf unserem Mittelklasse-System mit RTX 3060 und Ryzen 5 3600 haben wir in WQHD-Auflösung und mittleren bis hohen Einstellungen meist recht stabile Frameraten zwischen 45 und 60 FPS hinbekommen.
Mit eingeschaltetem DLSS stabilisierten die sich dann auf fast durchgängig gehaltene 60-FPS-Performance und hätten ohne den durch uns eingestellten FPS-Lock noch höher klettern können. Allerdings solltet ihr genügend Video- und Arbeitsspeicher mitbringen für hohe Auflösungen und Details. In nativen 4K haben wir auf der größten Map recht schnell die 16 GB Videospeicher gesprengt. Auch sind statt der Mindestvoraussetzung von 16 GB Arbeitsspeicher eher 32 GB zu empfehlen.
Keine größeren Vorkommnisse
Battlefield 6 begnügt sich aber auch mit wesentlich schwächeren Systemen. Selbst auf ausgesprochenen Kartoffelrechnern läuft das Spiel akzeptabel. Schaut da gern mal bei den Kollegen der PC Games Hardware vorbei, die eine ganze Palette an unterschiedlichen Systemen für euch getestet haben.
Quelle: PC Games
Weitere Details auf den Karten. Auf Empire State sind wir auch in einer Kunstaustellung unterwegs.
Bugs und Glitches sind uns nur wenige aufgefallen. Einmal wurden wir beim Spawnen unter die Karte gesetzt und sind ins Nichts gefallen. Etwas häufiger hat das Ragdoll-System verrücktgespielt und tote Soldaten wurden seltsam durch die Gegend geschleudert. Alles in allem lief unsere Spielzeit aber äußerst rund.
Denkt allerdings daran, dass Battlefield 6 für sein Anti-Cheat-System einen Rechner mit TPM-2.0-Chip benötigt, mit dem dann auch die Secure-Boot-Funktion aktiviert ist. Sonst lässt sich der Shooter nämlich gar nicht erst starten.
Stabile Technik ist bei einem Multiplayer-Shooter natürlich enorm wichtig und hier punktet Battlefield 6 schon mal. Allein das ist auch schon erfreulich, wenn man sich vergangene Dramen um andere Shooter anschaut. Trotzdem ist das natürlich nur die halbe Miete, denn auch das Gameplay muss sitzen. Auf der nächsten Seite starten wir in das Spielgeschehen selbst mit der Rückkehr des Klassensystems.
