Battlefield 6: Keine Massenschlachten mehr - Entwickler setzen Spieleranzahl auf 64 zurück
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In Battlefield 6 kehrt die Reihe zu Matches mit maximal 64 Spielern zurück. Einer der Entwickler verrät, warum die 128-Spieler-Runden aus Battlefield 2042 gestrichen wurden.
Der Release von Battlefield 6 rückt mit großen Schritten näher und aktuell deutet vieles darauf hin, dass der Shooter vielen Fans der Reihe deutlich besser gefallen wird als der direkte Vorgänger. Das Spieler-Feedback nach der offenen Beta war insgesamt positiv. Der neue Teil fühlt sich in vielen Teilen wie eine Rückbesinnung auf alte Stärken an.
Dazu gehört etwa die Rückkehr des alten Klassensystems, aber auch der Fokus auf Matches mit maximal 64 Spielern. Bei Battlefield 2042 waren es Anfangs in den großen Spielmodi bis zu 128 Spieler in einer Runde. Das führte zu viel Chaos, extrem frustrierenden Engpässen und ausufernd großen, aber eben auch leeren Maps. Ein Designer erklärt jetzt, warum man diese Entscheidung getroffen hat.
Battlefield 6: Deshalb keine 128-Spieler-Matches mehr
Die erhöhten Spielerzahlen spielten eine wichtige Rolle beim Marketing im Vorfeld von Battlefield 2042. Mit der neuen Generation sei es nun endlich möglich, wirklich große Schlachten mit mehr als 100 Spielern zu bieten. Das klang gut, stellte sich in der Realität aber eher als enttäuschend heraus. Die Übersicht ging verloren und viele Matches spielten sich sehr frustrierend. Wenn alle 128 Spieler sich um einen Punkt streiten, gibt es eben kaum Atempausen oder taktische Möglichkeiten.
Das Feedback der Spieler war entsprechend laut und kritisch, wie auch Shashank Uchil, der Design-Director von Battlefield 6 (jetzt kaufen 69,99 € ) im Interview mit dem britischen Edge Magazine (via GamesRadar) bestätigt. Laut Uchil müsse man als Entwickler manchmal einfach Dinge ausprobieren, um auch neue Akzente zu setzen. Manches davon funktioniere, anderes eben nicht. Und weiter:
"Wir dachten, dass eine größere Anzahl von Spielern funktionieren würde - aber es hat sich einfach nicht durchgesetzt. Es ist wie wenn eine Band einen neuen Sound ausprobiert. Wir mögen ihn, aber die Spieler nicht - und letztendlich sind wir den Spielern untergeordnet. Wir tun, was die Spieler wollen."
Uchil gibt auch weitere Einblicke in die Studio-Arbeit. So seinen nahezu alle Entwickler von Battlefield auch auf Reddit unterwegs. Das Feedback und die Diskussionen der Spieler dort sei essenziell für die Weiterentwicklung der Spiele und der Marke. Aus diesem Grund dürfte sich Battlefield 6 auch in vielen Punkten so anfühlen, als wäre die Kritik der Fans direkt in das Spiel eingeflossen.
Quelle: Edge Magazine via GamesRadar
