Battlefield 6: "Es muss geerdet bleiben" - BF 6 will keine Call-of-Duty-Cosmetic-Show
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Zwischen Laserschwertern in der linken und Anime-Masken in der rechten Hand wirkt so mancher Shooter inzwischen wie ein Karneval im Weltkrieg. Nicht so Battlefield 6 - aber bleibt das auch so?
Während bei der Konkurrenz Beavis & Butthead, Nicki Minaj und Anime-Dämonen auf dem Schlachtfeld stehen, bleibt Battlefield 6 standhaft - zumindest vorerst. Vince Zampella, Chef von Respawn und Battlefield Studios, betonte im Interview mit Eurogamer, dass man sich ganz bewusst auf das visuelle Erbe der Serie konzentriere: "Wir wollen Battlefield treu bleiben." Das Ganze solle sich schließlich auch wie Battlefield anfühlen.
Wird es verschiedene Skins in Battlefield 6 geben?
Auch Design Director Shashank Uchil sagte bei einem Reveal-Event in London gegenüber DBLTAP deutlich: "Es muss geerdet bleiben. Das war BF3 und BF4 - alles Soldaten am Boden. Ich glaube nicht, dass es eine Nicki Minaj braucht." Zeitgleich äußerte sich DICE-Producerin Alexia Christofi zu Comicbook.com diplomatischer, aber mit ähnlichem Tonfall. Spieler sollen sich über coole Skins ausdrücken können, "aber es soll sich authentisch zur Franchise anfühlen."
Das bedeutet allerdings nicht, dass Battlefield 6 (jetzt kaufen 69,99 € ) gar keine kosmetischen Spielereien erlaubt. Laut Senior Producer David Sirland (via Comicbook) gebe es interne Regeln, wie sehr Skins das visuelle Profil einer Klasse verändern dürfen. So trage etwa nur die Recon-Klasse Ghillie-Anzüge, um optische Unterscheidungen zu erhalten. Also erstmal kein Panzerfahrer mit rosafarbener Einhorn-Rüstung.
Keine Versprechen, aber klare Richtung
Wirklich garantieren will das Team jedoch nichts. Producer Jeremy Chubb wich im Gespräch mit PC Gamer Fragen zu möglichen Crossover-Skins geschickt aus, lobte aber das positive Feedback auf den "gritty look" von Battlefield 6. Und auch General Manager Byron Beede - früher bei Call of Duty - erklärte, es sei wichtig, Möglichkeiten zur Individualisierung zu bieten, ohne dabei zu übertreiben.
Trotz dieser vielen beruhigenden Worte bleibt bei Fans eine gewisse Skepsis. Denn während sich Battlefield aktuell standhaft gibt, ist der wirtschaftliche Reiz von Crossover-Kooperationen nicht zu unterschätzen - besonders mit einem kostenlosen Battle-Royale-Modus am Horizont. Vielleicht sitzt EA längst mit Godzilla und Shrek an einem Verhandlungstisch.
Für den Moment aber dürfen Traditionalisten aufatmen: Kein Glitzer, kein Wahnsinn, sondern Stahl, Schweiß und Scharfschützen. Ob's so bleibt? Nun, das entscheidet am Ende wohl nicht nur die Authentizität- sondern auch die Kasse. Wir sind jedenfalls gespannt, ob sich Battlefield 6 am Ende des Tages treu bleibt, oder zu einem Fortnite-Verschnitt verkommt.
