EA macht Ernst: Das kommende Battlefield 6 erscheint ausschließlich für aktuelle Konsolen und den PC - PlayStation 4 und Xbox One bleiben außen vor.
Es ist offiziell: Battlefield 6 wird nicht mehr für PlayStation 4 oder Xbox One erscheinen. EA hat dem "Last-Gen"-Kapitel endgültig den Rücken gekehrt und konzentriert sich voll und ganz auf die aktuellen Plattformen - sprich: PlayStation 5, Xbox Series X und PC via Steam sowie Epic Games Store.
Keine Umsetzung für ältere Konsolen
Im Rahmen des ersten Trailers und der großen Enthüllung bestätigte EA die unterstützten Plattformen und öffnete zugleich die Wunschlisten. Auffällig dabei: Von PS4 oder Xbox One keine Spur. Man ist offenbar nicht für irgendwelche Downgrades bereit, auch nicht der Nostalgie zuliebe.
Laut offizieller Beschreibung verspricht Battlefield 6 (jetzt kaufen 69,99 € ) das ultimative "All-out Warfare"-Erlebnis. Also Infanterie-Kämpfe, Luftduelle mit Jets und taktische Zerstörung von allem, was im Weg steht - inklusive Hauswänden, Brücken oder der gegnerischen Moral. Und das liefern PS5 und Series X|S eben besser als die betagten Vorgänger.
Gibt es eine Switch-2-Version?
Wer auf eine Switch-2-Version gehofft hatte, wird ebenfalls enttäuscht: Auf der offiziellen Website wird Nintendos neuer Verkaufsschlager trotz Rekorden mit keiner Silbe erwähnt. Zwar wäre ein Battlefield für unterwegs irgendwie charmant, aber Hand aufs Herz: Bei 128-Spieler-Gefechten in 4K und 60 FPS würde der Akku vermutlich schneller sterben als ihr bei einem Spawn-Camp.
Richtiger Schritt oder riskanter Move?
Dass EA den Support für Last-Gen-Konsolen einstellt, ist ein mutiger, aber wohl notwendiger Schritt. Die Hardware von PS4 und Xbox One kommt bei modernen Shootern längst an ihre Grenzen. Und nachdem Battlefield 2042 nicht gerade als technisches Wunderwerk in Erinnerung geblieben ist, setzt man jetzt offenbar lieber alles auf "Next-Gen only".
Ob das neue Battlefield damit ein voller Erfolg wird, bleibt abzuwarten - aber eines ist sicher: EA will liefern. Wer also noch auf der alten Konsole zockt, sollte sich langsam überlegen, ob der nächste Upgrade-Schub nicht auch mal ins eigene Wohnzimmer gehört. Zukünftige Spiele werden in ihren Anforderungen schließlich nicht gerade bescheidener.
