Battlefield 6: EA hört auf Feedback zur Beta - weniger Movement wie in Call of Duty, größere Maps
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Schluss mit CoD-Gameplay in Battlefield 6! Die Entwickler überarbeiten nach dem Beta-Feedback das Movement radikal. Alle Infos zu den Änderungen am Sliden und Springen und warum man auf die Bremse tritt, um die Serie zu retten.
Die Battlefield 6 Open Beta war ein riesiger Erfolg! Nach zwei Wochenenden konnten sich Fans und Interessierte ein Bild vom nächsten Battlefield verschaffen und die meisten waren begeistert. Trotzdem gab es nach wie vor einige Stellschrauben, an denen EA und DICE noch drehen müssen bis zum finalen Release. So wurde das Movement in der Beta etwa von vielen dafür kritisiert, sich zu sehr wie der Konkurrent Call of Duty anzufühlen. Jetzt haben die Entwickler mit einem ausführlichen Blogpost reagiert, in dem nicht nur das Movement, sondern noch viele andere Dinge erwähnt werden, die bis zum Release verbessert werden sollen.
Battlefield 6 will nicht wie Call of Duty sein!
Wer in den letzten Wochen intensiv in der offenen Beta von Battlefield 6 (jetzt kaufen 69,99 € ) unterwegs war, dem wird es nicht entgangen sein: Die Diskussionen um das Movement des Spiels kochten in den Foren, auf Reddit und auf X (vormals Twitter) förmlich über. Zu schnell, zu hektisch, zu unberechenbar, zu sehr wie Call of Duty - so lautete der einstimmige Vorwurf vieler Serien-Veteranen. Während die einen das hohe Tempo feierten, fürchteten sich viele aber um die Seele von Battlefield.
Jetzt haben die Entwickler der neuformierten Battlefield Studios reagiert und zahlreiche Änderungen in Aussicht gestellt. Die Ankündigung erfolgte in einem ausführlichen Blog-Post mit dem Titel "Open Beta Debrief", der über die offiziellen Kanäle, wie dem X-Account BattlefieldComm, geteilt wurde. Darin gehen die Entwickler auf die brennendsten Themen der Beta ein - von Kartengrößen über den Rush-Modus bis hin zur Waffenbalance. Doch während bei vielen Punkten die Antwort eher ein vages "Wir schauen es uns an" war, wurde man beim Movement konkreter.
Weniger Rutschen, mehr Taktik: Das sind die konkreten Nerfs
Die geplanten Anpassungen greifen direkt die Mechaniken an, die von vielen als "CoD-Features" kritisiert wurden. Im Blog-Post heißt es dazu konkret: "Die Bewegungsmechaniken wurden angepasst, um ein ausbalancierteres und traditionelleres Battlefield-Erlebnis zu schaffen". Doch was bedeutet das konkret? Zum einen wird der Schwung aus Rutsch-Sprung-Kombinationen massiv reduziert.
Der Blog-Post erklärt: "Der Impuls, insbesondere die horizontale Geschwindigkeit, der von einem Rutschen in einen Sprung mitgenommen wird, wurde verringert". Damit schiebt man den teils absurden "Super Jumps" einen Riegel vor, die findige Spieler in der Beta entdeckten, um sich mit hohem Tempo über die Karte zu katapultieren.
Zum anderen gibt es jetzt eine Strafe für exzessives Springen. Wer in Zukunft wie ein aufgescheuchtes Kaninchen über die Map hüpft ("Bunny-Hopping"), wird schnell an seine Grenzen stoßen. "Es gibt nun eine größere Strafe für aufeinanderfolgende Sprünge, welche die Sprunghöhe verringert, wenn Sprünge gespammt werden", so die Entwickler.
Der wohl wichtigste Nerf betrifft aber die Präzision beim Schießen. Einer der größten Kritikpunkte vieler Spieler in der Beta war, dass man beim Rutschen in einen Raum oder beim Springen um eine Ecke kaum einen Nachteil bei der Zielgenauigkeit hatte. Auch hier stimmen die Entwickler zu: "Das Feuern während des Springens oder Rutschens wird zu einer erhöhten Ungenauigkeit führen". Das Ziel sei es, diese Manöver "situativer" zu machen, sodass sie nicht mehr so häufig eingesetzt werden.
Der Fokus soll wieder auf cleverer Positionierung und taktischem Vorgehen liegen, nicht auf wildem Herumspringen. Wie sehr sich die Beta vom fertigen Spiel unterscheiden wird, erfahren wir spätestens am 10. Oktober 2025, wenn Battlefield 6 erscheint. EA scheint sich zumindest sicher zu sein, dass der CoD-Konkurrent in diesem Jahr ein großer Erfolg wird und plant schon jetzt, jedes Jahr ein neues Battlefield zu veröffentlichen.
