Battlefield 2: Euro Force

Test

Neue Karten, neue Waffen, neue Probleme. Wer Euro Force installieren will, braucht viel Geduld.

Für Euro Force, ein so genanntes Booster Pack für Battlefield 2, haben sich die Macher bei EA etwas Besonderes einfallen lassen. Das Teil ist nur per Download verfügbar, steht aber trotzdem verpackt bei den Händlern. Klingt unlogisch, jedenfalls solange, bis Sie die DVD-Hülle öffnen und lediglich einen Zettel mit einem Zugangs-Code finden. Mit dem können Sie im EA Downloader (funktioniert ähnlich wie Steam) die rund 350 MB große Erweiterung herunterladen und installieren.

Unnötig kompliziert

Was in der Theorie einfach klingt, erweist sich in unserem Fall als Odyssee durchs Internet. Damit wir überhaupt herunterladen können, müssen wir ein Gamespy-Konto und ein Konto auf der EA-Website anlegen. Aber selbst als die Software endlich installiert ist, fordert uns das Spiel auf, Euro Force zu kaufen, sobald wir auf einer der drei neuen Karten spielen wollen. Unsere Recherche im Web ergibt dann auch, dass viele Spieler dasselbe Problem haben. Die Wurzel des Übels: Damit Euro Force läuft, müssen alle drei Konten, also unser Battlefield 2-Spielername, das Gamespy-Konto und der EA-Account denselben Namen tragen.

Im Westen nichts Neues

Ach ja: Gespielt haben wir Euro Force dann doch noch. Das Booster Pack bringt eine neue Fraktion (die Europäer), inklusive neuer Feuerwaffen für alle Klassen und neuer Vehikel. In der Luft greifen jetzt der Eurofighter und der Tiger-Helikopter in den Kampf ein. Am Boden stehen mit dem deutschen Leopard 2 und dem britischen Challenger 2 die modernsten Panzer Europas in der Garage. Am grundsätzlichen Spielablauf und -gefühl ändern die neuen Spielzeuge nichts. Auch als Europäer kämpfen wir noch immer zu Lande, Wasser und in der Luft um Frags und Flaggenpunkte.

Sascha Gliss

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