Batman: Arkham City im Test - Der Dark Knight ist zurück und kämpft in unserem Test für PS3 und Xbox 360 nicht nur gegen seine zahlreichen Erzfeinde, sondern auch gegen die hohe Messlatte, die der Vorgänger gesetzt hat. Doch kann Batman: Arkham City den tollen Vorgänger möglicherweise sogar noch überflügeln? Unser Test klärt auf.
Quelle: Warner Bros.
In einer Nebenmission schnappt ihr einen wahnsinnigen Scharfschützen.
Batman: Arkham City im Test - Batmans Nebenjobs
Navigationstraining
In insgesamt acht Missionen müsst ihr eure Flugfähigkeiten beweisen und durch jeweils vier oder fünf glühende Ringe schweben – ohne zwischendurch den Boden zu berühren. Was einfach klingt, ist in der Praxis teils bockschwer. Der Aufwand lohnt sich aber, denn nach vier geschafften Navigationseinsätzen erhaltet ihr das enorm sinnvolle Schub-Upgrade. Dank diesem kann sich Batman mit seinem Greifhaken gen Himmel katapultieren und schnell große Distanzen zurücklegen.
Schuss im Dunkeln
Der Attentäter Deadshot erschießt scheinbar willkürlich Menschen – und ihr sollt ihn daran hindern. Um den Aufenthaltsort des feigen Mörders zu ermitteln, setzt Batman seine Detektivsicht ein und scannt die Beweise an den Tatorten. Als Abschluss wartet ein kurzes Duell mit Deadshot auf euch: Um den Kerl einzubuchten, müsst ihr euch unbemerkt an ihn heranschleichen.
Brüchige Allianz
Der Name ist Programm: Hier schließt sich Batman mit seinem eigentlichen Gegner Bane zusammen und zerstört sechs in der Stadt verteilte Gift-Container. Das Ende dieser Nebenmission besteht aus einem spektakulären Massenkampf. Als Belohnung winkt aber leider "nur" eine entsprechende PSN-Trophäe.
Gewaltakte
Arkham City ist ein Gefängnis – und demensprechend wüst geht es auf den Straßen der Spielwelt zu. Um Ordnung in den Laden zu bringen, sollt ihr politische Gefangene vor aufgebrachten Angreifern schützen. Diese Nebenmissionen sind sehr kurz und nicht sonderlich spannend. Zudem müsst ihr die späteren Raufereien ohne Hilfe der Spielwelt-Karte mühsam selbst suchen.
Quelle: Square Enix
Auch neue Riddler-Rästel warten auf euch im neuen Batman-Abenteuer.
Bei Anruf Mord
Der irre Serienkiller Victor Zsasz spielt nach seinem Kurzauftritt in Arkham Asylum nun eine größere Rolle: Er hat sich ins Telefonnetz der Stadt gehackt und lässt wahllos Fernsprecher bimmeln. Geht Batman an den Hörer, so erzählt Zsasz kranke Anekdoten und gibt euch schließlich die Aufgabe, innerhalb eines Zeitlimits eine weitere Telefonzelle aufzusuchen. Schafft ihr es, so könnt ihr den Anruf zurückverfolgen und schließlich Zsaszs Aufenthaltsort herausbekommen. Diese Nebenmission ist spielerisch zwar nicht besonders innovativ, dafür aber sehr skurril inszeniert.
Noch mehr Mini-Jobs
Zusätzlich zu den bereits erläuterten Nebenmissionen gibt es noch sieben weitere (inklusive der Riddler-Herausforderungen). So sollt ihr beispielsweise die Frau von Mr. Freeze retten, das Versteck einer Polizeitruppe sichern und ein Upgrade für die Eisgranaten einsammeln. Außerdem wandelt ein mysteriöser Unbekannter durch die Stadt und beobachtet Batman – ihr müsst den Spanner stellen. Als sehr mühsam empfanden wir den Handlungsstrang um einen Mörder, der sich als Bruce Wayne (so heißt Batman in Wahrheit) ausgibt – denn die Tatorte sind derart fies versteckt, dass man sich dumm und dämlich sucht. Weitaus genialer ist da schon die zwölfte und letzte Nebenmission, über die wir aber leider nicht im Detail schreiben dürfen. Nur so viel: Sie hat mit einer Kopfbedeckung zu tun und ist sehr bizarr.
