Im Land der unbegrenzten Möglichkeiten werden nicht nur Tellerwäscher zu Millionären, sondern auch Obdachlose zu angesehenen Malern. So passiert in den frühen achtziger Jahren. Durch Zufall wird man auf die Graffiti-Arbeiten des mittellosen Jean-Michel Basquiat (Jeffrey Wright) aufmerksam, der auf den Straßen New Yorks lebt.
Schnell wird Basquiat mit seinem ungewöhnlichen, kreativen Zeichenstil zum Mittelpunkt von Kunstszene und High Society. Doch der plötzliche Ruhm und Erfolg hat seine Schattenseiten. Basquiat verfällt immer mehr dem Drogenkonsum, aus dem ihn auch sein Freund und Gönner Andy Warhol (David Bowie) nicht befreien kann. 1988 stirbt Jean-Michel Basquiat im Alter von nur 27 Jahren an einer Überdosis.
Regisseur und Künstler Julian Schnabel verfilmte mit "Basquiat" die schicksalhaften Jahre eines Freundes und Kollegen. Für sein Werk konnte er viele Stars -- darunter auch Dennis Hopper oder Gary Oldman -- gewinnen, die sich selbst für Nebenrollen nicht zu schade waren.
Die DVD-Ausstattung fällt spärlich aus. Ein Audiokommentar oder zumindest ein Making of wären schön gewesen. Auch wer auf Einblicke in das Leben des echten Basquiat und einen Überblick auf dessen Werke gehofft hatte, wird enttäuscht.FE
