Weiter geht es mit den verschiedenen Ressourcen im Spiel und unserer Meinung zum Early Access.
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Städtebau mit Hindernissen
Das Spiel setzt aber noch einen drauf. Irgendwann sind nämlich die Ressourcen wie Holz, Stein und Gold innerhalb der Barriere aufgebraucht und ihr seid gezwungen, zu expandieren. Um an die Rohstoffe außerhalb der Zone zu gelangen, müsst ihr Blutschreine platzieren, die den Bereich zum Bauen vergrößern.
Im Moment könnt ihr das leider nur zweimal machen, bis euch die Materialien ausgehen. Für den Bau der Blutschreine braucht es nämlich Obsidian, für das es noch keine Möglichkeit zum Abbau gibt. Das bremst euch etwas beim Expandieren aus und kann zu Frustration führen.
Nachts gibt es außerdem zusätzliche Quests, die ihr erledigen könnt, um an Extra-Ressourcen zu kommen. Dafür müsst ihr im Haupttempel Adlige zu Priestern ernennen. Sie sind die Einzigen, die den verfluchten Nebel betreten können.
Quelle: PC Games
Irgendwann sind die Rohstoffvorkommen wie Holz, Gold, Stein oder Fische innerhalb der Barriere aufgebraucht. Dann müsst ihr Blutschreine errichten, um den bebaubaren Bereich zu erweitern.
Dort könnt ihr versunkene Tempel finden, die Blutreservoirs enthalten. Die könnt ihr mit den Priestern plündern, um eure Vorräte aufzufüllen. Außerdem tauchen ab und zu Mondsäulen auf. Diese feuern zusätzliche Angriffe auf die Barriere und sorgen dafür, dass euer Blutvorrat schneller verbraucht wird. Ihr solltet sie also möglichst schnell mit einem Priester zerstören.
Technologie und Ressourcen
Sobald ihr in eurer Stadt eine Akademie gebaut habt, bekommt ihr Zugriff auf den Technologiebaum. Darin könnt ihr neue Gebäude wie den Adlerspäher-Tempel freischalten. Das kostet aber auch immer Ressourcen wie Holz, Stein oder Wissen.
Daneben gibt es auch noch Kakao, der im Spiel als Währung funktioniert. Den könnt ihr durch Steuereinnahmen von eurer Bevölkerung bekommen und er wird außerdem wichtig, sobald eure Akademie steht. Dort kann er von adligen Gelehrten in Wissen umgewandelt werden.
Wächst eure Stadtbevölkerung, entstehen auch neue Herausforderungen für euch. Wenn ihr zum Beispiel sehr viele Einwohner in eurer Stadt aufnehmt, aber zu wenig Wohnraum vorhanden ist, kann dort Obdachlosigkeit ein ernstes Problem werden. Dann werden eure Untertanen schneller krank und außerdem unzufrieden.
Häufig werdet ihr aber vor die Wahl gestellt, wie ihr Probleme angehen wollt. An einer Stelle müsst ihr euch zum Beispiel entscheiden, wie ihr mit einer Gruppe von Fremden umgeht, die in der Stadt auftauchen. Nehmt ihr sie auf, geben sie euch im Austausch Wissen. Allerdings seid ihr dann gezwungen, mehr Häuser zu bauen.
Der Wohnraum ist innerhalb der Barriere aber sehr begrenzt, sodass ihr sehr platzsparend planen müsst. Zusätzlich müsst ihr für eure Einwohner Kanäle anlegen, damit jedes Haus Zugang zu Wasser hat. Das Tool zum Ausheben für die Gräben ist leider noch etwas umständlich zu bedienen. Wir hoffen, dass das noch besser wird.
Funktioniert die Frostpunk-Formel?
Es gibt also noch ein paar Baustellen im Spiel, auf deren Beseitigung wir noch etwas warten müssen. Auf Steam findet ihr eine Roadmap der Entwickler mit einer Übersicht, welche Neuerungen für wann geplant sind.
Quelle: PC Games
Im Tal von Mexiko können eure Späher in neuen Regionen nach Ressourcen suchen. Allerdings ist auch das nicht immer ungefährlich. Deshalb benötigt ihr auch eine Militäreinheit, welche die Späher unterstützt.
Zurzeit habt ihr im Spiel die Möglichkeit, zwischen drei Schwierigkeitsgraden zu wählen. Auf "Geschichte" liegt der Fokus auf dem Bauen und der Story. Den solltet ihr nehmen, wenn ihr eher entspannt spielen wollt.
Wir haben es auf dem mittleren Modus "Abenteuer" gespielt und hatten da schon ordentlich zu kämpfen. Mit dem schwierigsten solltet ihr nur spielen, wenn ihr schon richtige Survival-Experten seid.
Generell hat uns Aztecs beim Spielen sehr oft an Frostpunk erinnert: Das langsame Voranschreiten in einem begrenzten Gebiet, das Treffen von schweren Entscheidungen und der Aufbau des Technologiebaums kamen uns sehr bekannt vor.
Dass man sich hier Frostpunk als Vorbild nimmt, ist eigentlich überhaupt nichts Schlechtes, denn es ist ein großartiges Spiel. Aber bis Aztecs so weit ist, in der gleichen Liga spielen zu können, ist es noch ein weiter Weg. Wir hoffen also, dass wir bald mehr Updates bekommen werden.
Unter dem Strich ist Aztecs aber schon jetzt ein Spiel mit sehr viel Potenzial. Das ungewöhnliche Setting mitsamt der aztekischen Mythologie bietet viele spannende Möglichkeiten. Auch die Atmosphäre ist für uns ein großer Pluspunkt. Vor allem wenn die Nacht anbricht und die mystischen Gesänge ertönen, ist das Spiel unglaublich stimmig.
Meinung
Aztecs: The Last Sun ist ein City Builder, der in der Anfangszeit des Aztekenreichs angesiedelt ist und viele Elemente der aztekischen Mythologie aufgreift. Auf Steam könnt ihr das Early-Access-Spiel für knapp 20€ kaufen. Transparenzhinweis: Die Preview-Version wurde uns vom Publisher zur Verfügung gestellt.
