Achtung! Der Überraschungsangriff der Japaner auf den amerikanischen Militärstützpunkt Pearl Harbor steht unmittelbar bevor!
Nicht nur über den Wolken ist die Freiheit grenzenlos. Auch bei der Wahl der Kriegsparteien herrscht Freiheit. Stellen Sie sich in den Dienst von Kaiser Hirohito oder von Präsident Franklin Delano Roosevelt?
Wer wird denn gleich in die Luft gehen?
Viele KI-Piloten fliegen tief. Da Sie keine Flughöhenanzeige haben, sollten Sie vorsichtig sein.
Nach der der Entscheidung für die Kaiserliche Japanische Armee oder die US Air Force können Sie sich auch schon in die Schlacht stürzen. Denn einerseits gibt es keinerlei Tutorial oder Training. Andererseits ist die Steuerung derart simpel, dass Ihnen in den ersten Missionen lediglich ausgewählte Tastenbefehle erklärt werden. Starts gehen per Knopfdruck automatisch von der Hand, Landungen nach Abschluss einer Mission entfallen. Insgesamt sind vier Kampagnen mit 49 Missionen zu bewältigen. Dazu steigen Sie in historische Jagdflieger, Sturzbomber oder Torpedobomber.
Einfach, aber gut
Der Balken am unteren Bildschirmrand zeigt Ihnen Ihr Auftragsziel und Ihren Missionsfortschritt.
Trotz der eher durchschnittlichen Grafik mit großteils langweiligen Bodentexturen machen die Dogfights doch kurzzeitig Laune. Zumindest sofern Sie kein Simulationsliebhaber sind. Unendlich Munition lädt zum wilden Blei-über-den-Himmel Ausgießen ein, nur die Überhitzung des MG tut dem Schützenfest kurzzeitig Abbruch. Eine Cockpit-Perspektive gibt es überhaupt nicht, und im Hangar von Attack on Pearl Harbor stehen lediglich acht verschiedene Maschinen. Zwar gibt es unterschiedliche Tarnlackierungen, aber das ist dann auch schon das Höchste der Piloten-Gefühle. Multiplayer-Matches sollen zwölf Piloten spannende Duelle ermöglichen, allerdings war zum Testzeitpunkt kein einziger Server online. Bei aller Liebe: Auch der Preis von 30 Euro ist für eine derart anspruchslose Action kein Kauf-Argument.
