Ein geniales Survival-Game setzt zurzeit die Messlatte in einer ungewöhnlichen Art und Weise ganz nach oben.
Meist machen Spiele durch beeindruckende Verkaufszahlen oder herausragende Pressestimmen auf sich aufmerksam. Und selbst kommende Blockbuster, deren Release-Datum noch gar nicht bekannt ist, können sich im Zeitalter von Social Media erfolgreich in Szene setzen.
Derzeit demonstriert ein neues Survival-Game, dass es auch anders geht. Selbstverständlich war und ist der Titel weltweit ein Verkaufsschlager. Allerdings sind es nicht die Sales des Abenteuers, die zurzeit im Fokus stehen. Stattdessen schafft man es, mit einem oft übersehenen Aspekt die Messlatte nach oben zu schrauben.
Wie lange dauert Atomfall?
Mit Atomfall (jetzt kaufen ) hat das Team von Rebellion einen Titel gebastelt, der laut HowLongToBeat um die 9,5 Stunden dauert. Seit dem 27. März 2025 begeistert das Spiel auf PC, PS5, Xbox Series X/S, PS4 und Xbox One. Und während Fans auf das nächste Fallout warten, kann das Abenteuer sich als Postapokalypse im England der 50er Jahre vermarkten.
Auch vorzeigbare Wertungen auf Plattformen wie Metacritic bleiben im Gedächtnis. 75 von 100 Punkten skizzieren im Metascore etwa ein gelungenes Bild der PS5-Version. Einzig der User-Score mit 6,9 von 10 Punkten trübt ein wenig das Bild. Dafür konnte Rebellion mit Atomfall jüngst den erfolgreichsten Launch der Studio-Geschichte feiern. Passend dazu findet ihr hier unseren ausführlichen Test zum Spiel verlinkt.
Dennoch fokussiert man sich im Marketing aktuell nicht nur auf die Wertungen oder den Erfolg von Atomfall. In einem Bericht von Xbox Wire hat man über einen Aspekt des Spiels gesprochen, der im kontinuierlichen Wust der Schlagzeilen schnell untergehen könnte.
Accessibility in Atomfall
In Atomfall versucht man mit verschiedenen Features, die Accessibility so effektiv wie möglich umzusetzen. So handelt es laut dem Beitrag um den bislang zugänglichsten Release aus dem Hause Rebellion.
Zu diesem Konzept gehören keineswegs nur verschiedene Spielstile oder Marker in der Welt. Rebellion wirbt stolz mit Text-Scaling oder der komplett anpassbaren Steuerung. Einige dieser Features könnten auf den ersten Blick banal wirken, doch für den Versuch, Videospiele Stück für Stück zu einem barrierefreien Raum zu machen, sind sie unerlässlich.
Visuell besteht beispielsweise die Möglichkeit, NPCs in der Welt einzufärben, damit sie für Spieler*innen vor dem Bildschirm auch auf größerer Distanz besser erkennbar sind. Wenn ihr selbst einen Blick auf die zahlreichen Optionen werfen wollt, haben wir euch einen dementsprechenden Trailer unter diesem Absatz verlinkt.
Einprägsam ist unter anderem die Art und Weise, wie Rebellion diesen Ansatz akustisch einpflegt. Verschiedene Audio-Cues ermöglichen es beispielsweise, der Spielerschaft beim Zielen zu assistieren oder sich in der Welt zu bewegen und mit ihr zu interagieren. Andere Titel in der Branche können sich von diesem Detailgrad sicherlich die eine oder andere Scheibe abschneiden.
Quelle: Xbox Wire
