Assassins Creed: Syndicate - wir erklären die Mikrotransaktionen

Special Lukas Schmid
Assassin's Creed Syndicate
Quelle: Ubisoft

Assassin's Creed: Syndicate ist da und konnte uns nach dem enttäuschenden Unity wieder mit der Serie versöhnen. Das grandiose virtuelle London konnte uns in Verbindung mit Verbesserungen bei der Technik und dem Gameplay überzeugen. Wo Licht, da aber auch Schatten, und der hört wieder einmal auf den Namen Mikrotransaktionen. Wir erklären, welche Extrakäufe es in Syndicate gibt.

Es gibt Mikrotransaktionen in Assassin's Creed Syndicate. Die sind zwar völlig optional und beschleunigen lediglich den Spielfortschritt, haben aber unserer Meinung nach in einem Vollpreistitel nichts verloren. Verschleiert werden die Echtgeldbeträge wieder einmal hinter einer imaginären Währung, den sogenannten Helix Credits. Eine Handvoll davon erhalten wir als "Appetizer" im Spiel selbst oder als Vorbestellerbonus. Für alles, was darüber hinausgeht, muss aber in die echte Brieftasche gegriffen werden. Die Credits sind dabei in Paketen von fünf bis 50 Euro zu haben.

Damit kaufen wir dann unter anderem In-Game-Währung. Fassen wir zusammen: Wir kaufen mit echtem Geld virtuelles Geld, mit dem wir eine andere Art von virtuellem Geld kaufen. Uff! Auch Herstellungsmaterialien gibt es im Echtgeld-Angebot. Diese sind unter anderem notwendig, um unsere Gang und unsere Ausrüstung aufzubessern und lassen sich im Spiel in den über die Stadt verteilten Kisten finden. Aber wer will schon sammeln, wenn er auch kaufen kann? Hier ein Überblick über die Mikrotransaktionen in Assassin's Creed: Syndicate im Video:

Noch keine Inhalte findet sich derzeit unter dem Punkt EP-Boosts. Durch Erfahrung, die wir für fast alle Aktionen im Spiel erhalten, schalten wir Fähigkeitenpunkte für Jacobs und Evies Skill Trees frei. Endgültig abstrus wird es beim Punkt Herstellungsvorlagen. Dadurch bekommen wir sozusagen Blaupausen für Ausrüstungsgegenstände. Um die Ausrüstungsgegenstände zu bauen, benötigen wir wiederum Geld und Materialien, die wir ebenfalls mit Helix Credits erstehen können. Wer kauffreudig ist, sich aber zumindest einen Rest von Gameplay abseits der Missionen erhalten will, greift bei den Karten zu, welche einem die Sammelgegenstände auf der Map anzeigen. Warum wir das tun sollten, wenn sich auch Ingame Karten-Gegenstücke finden lassen und wir ohnehin über genug virtuelle Währung verfügen, wenn wir alles sammeln wollen, sei dahingestellt.

Die Währung, mit der wir die Mikrotransaktions-Inhalte erstehen, sind in Paketen zum Preis von fünf bis 50 Euro erhältlich. Quelle: PC Games Die Währung, mit der wir die Mikrotransaktions-Inhalte erstehen, sind in Paketen zum Preis von fünf bis 50 Euro erhältlich. Keine Mikrotransaktionen, aber ebenfalls eine Krux unserer Zeit: Plattform- oder Vorbestellungs-gebundene Day-One-DLCs. Die sehr spaßigen Groschenroman-Verbrechen etwa dürfen aktuell nur auf der Playstation 4 gelöst werden.

Rechnen wir mal kurz zusammen: Mit einer Investition von 50 Euros erhalten wir 9.000 Helix Credits. Dafür erhalten wir 100.000 Einheiten Ingame-Währung, (2.500 Helix Credits), drei Herstellungsmaterialien-Pakete, (1.500 Helix Credits), die drei Herstellungsvorlagen (2.750 Helix Credits) und können uns die Sammelgegenstände auf der Map anzeigen lassen (2.000 Helix Credits). Danach bleiben uns noch 250 Credits übrig. Wenn wir hingegen noch zehn Euro drauflegen, können wir uns auch ein weiteres Vollpreis-Spiel leisten.

Wer keine Lust darauf hat, in der Stadt nach versteckten Gegenständen zu suchen und auch das Geld für die Ingame-Schatzkarten nicht sammeln möchte, kann die Icons auf der Map mit echtem Geld freischalten. Quelle: PC Games Wer keine Lust darauf hat, in der Stadt nach versteckten Gegenständen zu suchen und auch das Geld für die Ingame-Schatzkarten nicht sammeln möchte, kann die Icons auf der Map mit echtem Geld freischalten.

Wie eingangs erwähnt: Auch ohne Bereitschaft zum Kauf von Mikrotransaktionen kann Syndicate genauso vollumfänglich genossen werden wie alle Vorgänger, nervige Social-Feature-Spielereien gibt es diesmal zudem nicht. Erfreut ist man als Videospieler über diesen Versuch, zusätzlich zur Kasse gebeten zu werden, aber trotzdem nicht.

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