Assassin's Creed: Revelations im Test: Negative Aspekte

Test Andreas Szedlak

Im gamesaktuell.de-Test: Assassin's Creed: Revelations. Nach dem dramatischen Ende des Vorgängers AC: Brotherhood fragen sich die Assassin's Creed-Fans, wie es mit Desmond Miles weitergeht und welches Schicksal die beiden Helden Altair und Ezio in Revelations erwartet. Wir liefern Antworten und sagen euch, warum auch das neueste Assassin's Creed eine Reise in die Vergangenheit wert ist.

Das hat uns beim Test von Assassin's Creed: Revelations nicht gefallen:

Geringerer Umfang als bei Brotherhood
Konstantinopel bietet zwar vielfältige Distrikte, ist aber kleiner dimensioniert als das Rom von Brotherhood. Zumal man die Stadt nicht verlassen kann, weswegen auch Pferde wegrationalisiert wurden. Einige Nebenaufgaben wie Assassinengräber oder das Suchen von Glyphen entfallen ebenfalls. Die Abschnitte in Masyaf und Kappadokien entschädigen zwar ein wenig. Insgesamt fällt die Spielzeit aber merklich kürzer aus als in Brotherhod. Wir haben rund 12 Stunden bis zum Abspann gebraucht. Wer aber nur die Hauptmissionen verfolgt und keine Zeit ins Entdecken investiert, dürfte auch deutlich schneller fertig werden.

Festen verteidigen langweilt
Oben links im Bildschirm wird stets angezeigt, wie viel Aufmerksamkeit Ezio in Konstantinopel erregt. Achtet man nicht darauf, durch Bestechen von Herolden oder Eliminieren von Amtsdienern seinen Ruf zu verbessern, versuchen die Templer eine unserer eingenommenen Festen zurückzuerobern. Das müssen wir verhindern, denn ansonsten steigen in dem betreffenden Gebiet die Präsenz von Soldaten sowie die Preise in Waffenladen oder Schneiderei. Zum Verteidigen einer Feste müssen wir ein neues Minispiel erfolgreich bestreiten. Wir stehen auf einem Dach, platzieren Barrikaden sowie Armbrust- oder Gewehrschützen und ballern selbst auf die Angreifer. Leider laufen diese Minispiele aber viel zu gleichförmig ab, weswegen sie uns schon nach dem zweiten, dritten Male gelangweilt haben. Vom Prinzip her eine gute Idee, aber bitte bringt beim nächsten Male mehr Vielfalt in die Sequenzen, liebe Entwickler!

Kampfsystem immer noch statisch
Am Kampfsystem wurde nur wenig verändert. Gegner mit Handfeuerwaffen zwingen uns zwar ab und an zu mehr Offensivaktionen. Dennoch ist es nach wie vor am effektivsten mit Konterattacken seine Feinde auszuschalten. Zwar haben uns die Kämpfe nicht gelangweilt, da die Kontermoves cool aussehen und auch die Soundeffekte brillant sind. Doch würden wir uns mehr Dynamik in den Kämpfen wünschen - dazu müssten die Gegner aber auch mutiger attackieren.

Storyrückblick dürfte ausführlicher sein
Zu Beginn des Spiels wird die Story der ersten drei AC-Teile zusammengefasst. Danach wissen auch Serien-Neulinge darüber bescheid, das Templer böse und Assassinen gut sind. Doch hätte dieser Rückblick ruhig ausführlicher sein dürfen. Wer schon alles kennt, kann die Ausführungen ja wegklicken. Alle anderen könnten der Story besser folgen und hätten letztlich noch mehr Spaß am Spiel.

Bildergalerie

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