Warum mag ich Assassin's Creed Odyssey? - Seite 2
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Ist Assassin's Creed Odyssey ein wirklich gutes Spiel? Eher nicht - eines von Redakteur Lukas' Lieblingsspielen ist es trotzdem.
Und es war eine gute Entscheidung der Schreiber, dass ich als Spieler mehr oder minder Kassandras gesamtes Leben im Schnelldurchlauf erlebe (zumindest, wenn man auch die DLCs spielt). Von ihrer Flucht aus ihrer Heimat über ihre Rolle als Mutter und schlussendlich ihren Tod in der Gegenwart: Glaubhafte Welt und umfangreiche Story gehen nicht zuletzt in Verbindung mit der sehr langen Spielzeit, die Raum gibt, sich diese Elemente eigen zu machen, eine enge Symbiose ein. Und dass um dieses (meiner Meinung nach) gut strukturierte Story-Konzept herum extrem viel Schlonz passiert, das nahm ich irgendwann gar nicht mehr so wirklich wahr. Da ging es dann auf einmal ab nach Atlantis, in die Hölle und wieder zurück, aber, und jetzt wird's professionell: Irgendwie funktionierte das für mich in seiner Gesamtheit alles wunderbar.
Zum Spielerischen: Ist es gut, dass es ewig braucht, um stärker zu werden? Nein, aber da ich ja ohnehin so massiv viel Zeit in dieser Welt verbrachte, fiel mir dieser Aspekt nicht auf. Ich erledigte eh alle Aufgaben, ergo war ich immer stark genug - oder zu stark für die Herausforderungen in den Hauptmissionen.
In diesem Artikel
Quelle: Ubisoft
Assassin's Creed Odyssey ist eines meiner Lieblingsspiele und ich weiß nicht, warum (1)
Warum mag ich das?
Spielerisch, ja, da ist's halt die übliche Mischung aus Herumrennen, Missionen machen, viel Kram aufsammeln und dann wieder von vorne. Aber was soll ich sagen, der Strudel funktionierte bei mir einfach, und wo sich Assassin's Creed Valhalla (das ich auch sehr ausführlich spielte) irgendwann dann doch klar nach Arbeit anfühlte, hatte ich dieses Gefühl bei Assassin's Creed Odyssey niemals.
Also ja: Ich mag Assassin's Creed Odyssey, sehr sogar. Es ist eines der nicht gerade zahlreichen Spiele, an die ich noch sehr oft fast wehmütig zurückdenke, weil ich die Zeit mit ihnen vermisse; und würde mich nicht die Fast-200-Stunden-Zeitinvestition davon abhalten, würde ich mich wohl auch irgendwann wieder ins virtuelle Griechenland begeben.
Ist das einfach nur digitales Stockholm-Syndrom, das mich das Spiel so wertschätzen lässt? Ist es eine Mischung, die einfach zufällig genau auf meinen Geschmack zugeschnitten ist? Und warum liegt da Stroh rum? Verrat mir gerne in den Kommentaren, ob es euch mit Assassin's Creed Odyssey - oder einem anderen Spiel - genauso geht wie mir!
