Assassin's Creed Mirage in der Vorschau: Die Rückkehr von Stealth und Parkour
Special
Die Entwickler von Ubisoft Bordeaux haben uns im Rahmen von Ubisoft Forward ihre Vision für das kommende Assassin's Creed Mirage präsentiert.
Im vergangenen Jahr feierte die Assassin's-Creed-Reihe ihr 15-jähriges Jubiläum. Alles begann seinerzeit mit dem Barkeeper Desmond Miles, der von einer mysteriösen Organisation entführt und gezwungen wird, durch ein Gerät namens Animus die Erinnerungen eines seiner Vorfahren zu durchleben. So schlüpft der Spieler in die Rolle des Assassinen Altair Ibn-La'Ahad, der im Jahre 1191 während des dritten Kreuzzuges im heiligen Land im Nahen Osten lebt.
Zu diesen Anfängen wollen die Entwickler von Ubisoft mit dem kommenden Assassin's Creed Mirage zurückkehren. Nicht nur mit dem Setting, das erstmals seit dem wieder im Nahen Osten angesiedelt sein wird, sondern auch spielerisch möchte man sicher wieder mehr an den Wurzeln der Reihe orientieren. Viele Fans hatten nach der Neuausrichtung von Assassin's Creed in den letzten drei Teilen beklagt, dass sich die Spiele zu sehr von den Kernideen der Marke entfernt haben. Wir hatten nun die Gelegenheit, im Rahmen des Ubisoft-Forward-Events einer Präsentation der Macher von Ubisoft Bordeaux beizuwohnen, in der uns auch ein Abschnitt des Spiels live vorgespielt wurde.
Leider durften wir noch nicht selbst Hand anlegen, obwohl das Spiel bereits am 12. Oktober erscheinen soll. Ein paar interessante Erkenntnis lieferte die Präsentation aber durchaus.
Goldenes Zeitalter
Assassin's Creed Mirage spielt einige Jahrzehnte vor den Ereignissen von Assassin's Creed Valhalla im Bagdad des 9. Jahrhunderts, einer Stadt, mit der die heutige Hauptstadt des Irak nicht mehr viel gemein hat. Seinerzeit war Bagdad die Hauptstadt des Abbasiden-Reiches, das sich über weite Teile des Nahen Ostens von Tunesien bis nach Persien erstreckte.
Unter der Herrschaft der Abbasiden erlebt der Islam ein goldenes Zeitalter und Bagdad wurde zum Zentrum für Kultur, Wissenschaft und Forschung. In dieser aufregenden Metropole schlüpft der Spieler in die Rolle des jungen Basim Ibn Ishaq, dem Fans als älteren Assassinen-Meister bereits in Valhalla begegnet sind.
In Mirage erleben wir nun seinen Werdegang vom Straßendieb zum vollwertigen Mitglied der Assassinen-Bruderschaft. Es ist eine Coming-of-Age-Geschichte, in der Basim lernen muss, dass es Dinge gibt, die größer sind als er selbst, für die es sich aber zu kämpfen lohnt.
Quelle: Ubisoft
Assassin's Creed Mirage: Vorschau - Zurück zu den Wurzeln (5)
Wie in den alten Teilen der Reihe, ist diesmal aber auch wieder der Schauplatz einer der zentralen Charaktere. Es geht zurück von den ausufernden großen Welten, die ganze Länder umspannen, zu dem Konzept, bei dem eine einzige Stadt den Großteil der Spielwelt ausmacht.
Zwar wird es auch ein wenig Umland zum Erkunden geben, aber die meiste Zeit werden wir in den vier Distrikten von Bagdad verbringen. Diese Konzentrierung auf eine urbane Umgebung hat natürlich einen wichtigen Grund: Der Parkour soll wieder in den Mittelpunkt des Gameplays rücken.
Basim ist in Bagdag in der Regel am einfachsten, sichersten und schnellsten unterwegs, wenn er sich über die Dächer der Gebäude fortbewegt. Dabei war es den Entwicklern wichtig, das Bewegungssystem so zu gestalten, dass es einfach zu erlernen und auch zu meistern ist. Die Stadt selbst wurde mit ihrer dichten Bebauung und den engen Straßen gezielt für den Parkour designt.
Lautlos und Geheim
Der zweite wichtige Stützpfeiler beim Design des Spiels, um das alte Spielgefühl wieder zurückzubringen, ist für die Entwickler der Stealth. Basim soll wieder wie ein richtiger Assassine gespielt werden, der im Verborgenen lauert, leise zuschlägt und nach Möglichkeit ungesehen wieder verschwindet.
Dazu kehren viele bekannte Mechaniken zurück, mit den wir unseren Protagonisten zur Heimlichkeit verhelfen.
In der gezeigten Demo heuerte der Spieler eine Gruppe Frauen an, um in ihrer Mitte ungesehen an einigen Wachen vorbeizukommen. Zusätzlich stehen Basim diverse bekannte Stealth-Gadgets wie Rauchbomben, Betäubungspfeile und Lärmköder zur Verfügung. Die Entwickler erklären uns, dass das ganze Spiel darauf ausgerichtet ist, dass der offene Kampf stets das letzte Mittel der Wahl ist.
