Arc Raiders nutzt aggressionsbasiertes Matchmaking - so werden eure Lobbys bestimmt
News
Manche Runden fühlen sich fast wie ein entspanntes PvE-Abenteuer an, andere wie ein permanenter Hinterhalt ohne Verschnaufpause. Kürzlich erklärte Embark, warum diese extremen Unterschiede entstehen und wie Matchmaking, Spielsysteme und Spielerverhalten zusammenwirken.
Arc Raiders hat sich 2025 zu einem der spannendsten Multiplayer-Spiele überhaupt entwickelt. Kaum ein anderer Extraction-Shooter schafft es, Koop, Misstrauen und plötzliche Gewalt so elegant miteinander zu verbinden. Genau deshalb fragen sich viele schon länger, warum sich manche Runden so friedlich anfühlen, während andere in einer einzigen Dauer-Schlacht enden. Jetzt hat Embark-CEO Patrick Söderlund bestätigt, dass dies am Matchmaking-System liegt. Arc Raiders gehört übrigens zu den umsatzstärksten Spielen des Jahres 2025.
Euer Spielstil beeinflusst euer Matchmaking
Im Gespräch mit GamesBeat erklärte Söderlund, dass Arc Raiders (jetzt kaufen 39,99 € / 35,99 € ) seit Kurzem ein aggressionsbasiertes Matchmaking nutzt. Das System analysiert, ob ihr eher PvE-fokussiert spielt oder regelmäßig andere Spieler angreift. Es berücksichtigt dieses Verhalten bei der Zusammenstellung der Lobbys. "Natürlich ist das Matchmaking zunächst skillbasiert", erklärt Söderlund. Dazu kommen klassische Filter wie Solo-, Duo- oder Trio-Queues. Doch seit etwa einer Woche fließt zusätzlich ein neuer Faktor ein: wie sehr ihr zu PvP oder PvE tendiert.
Spielt ihr eher vorsichtig, helft anderen oder vermeidet Gefechte, landet ihr häufiger in Lobbys mit ähnlich gesinnten Spielern. Seid ihr dagegen aggressiv, jagt andere Squads oder nutzt jede Gelegenheit für Hinterhalte, steckt euch das System eher mit anderen Haudegen zusammen. Das erklärt, warum manche Spieler berichten, Arc Raiders fühle sich fast wie ein kooperatives Survival-Spiel an, während andere es als gnadenlose PvP-Hölle erleben.
Arc Raiders brauchte dieses System
Für Söderlund ist das kein Design-Gimmick, sondern eine Reaktion auf den Erfolg des Spiels. Je größer Arc Raiders wurde, desto deutlicher zeigten sich die unterschiedlichen Spielstile in der Community. "Wir wussten von Anfang an, dass es sehr verschiedene Arten geben würde, dieses Spiel zu spielen", sagt er. Für ein PvPvE-Spiel ist das allerdings ein Balance-Problem: Wenn friedliche Spieler ständig auf extrem aggressive treffen, kippt die Stimmung. Umgekehrt würde ein reines PvE-Gefühl die Spannung zerstören, die Arc Raiders ausmacht.
Deshalb bleibt das System bewusst ungenau. Auch wenn ihr defensiv spielt, werdet ihr weiterhin auf gefährliche Gegner treffen. Die ständige Unsicherheit gehört zum Kern des Spiels. Aber die extremen Ausreißer sollen abgefedert werden. Habt ihr bereits eine Änderung beim Matchmaking bemerkt? Welche Art Spieler seid ihr?
Quelle: pcgamesn
