ARC Raiders: Unter anderem Helldivers 2 hat dazu geführt, dass der Shooter nicht Free2Play wurde

News Jonas Herrmann
ARC Raiders: Unter anderem Helldivers 2 hat dazu geführt, dass der Shooter nicht Free2Play wurde
Quelle: Embark Studios/Steam

ARC Raiders hat im vergangenen Herbst die Shooter-Landschaft aufgemischt. Beim Preismodell hat man sich bei der Konkurrenz etwas abgeschaut.

Eigentlich hatte sich die Shooter-Welt im vergangenen Herbst schon auf das große Rematch zwischen dem wiedererstarkten Battlefield 6 und dem Platzhirsch Call of Duty: Black Ops 7 eingestellt. Am Ende beherrschte mit ARC Raiders aber ausgerechnet ein Extraction-Shooter die Schlagzeilen. Der Studio-Chef hat jetzt über Vorbilder und wichtige Entscheidungen gesprochen.

ARC Raiders verzichtet auf Free-2-Play

Nicht nur der Releasetermin von ARC Raiders (jetzt kaufen 39,99 € / 35,99 € ) im Sandwich zwischen Battlefield und Call of Duty war von Entwickler Embark mutig gewählt. Obendrein entschied sich das noch recht junge Studio, bei dem viele ehemalige DICE-Entwickler angestellt sind, den Shooter nicht als Free2Play-Titel zu veröffentlichen, sondern 40 Euro für die Standard-Version zu verlangen.

Mittlerweile wissen wir, dass sich dieser Mut durchaus ausgezahlt hat. ARC Raiders ist ein finanzieller Hit und es soll sogar schon erste Anfragen aus Hollywood wegen einer möglichen Filmumsetzung geben. Dass man sich für das Preisschild entschieden hat, hatte dabei unter anderem mit einem ähnlichen Überraschungserfolg aus dem Vorjahr zu tun.

Patrick Söderlund, der CEO der Embark Studios hat sich kürzlich länger mit Dean Takahashi von GamesBeat unterhalten und dabei verraten, dass man sich beim Finanzierungsmodell unter anderem an Helldivers 2 von Arrowhead orientiert hat. Der Koop-Shooter war Anfang 2024 ebenfalls für knapp 40 Euro auf den Markt gekommen und hatte sich zu einem großen Hit entwickelt.

Dabei gab es natürlich schon die Angst, dass manche Spieler von dem Preisschild abgeschreckt werden könnten. Gleichzeitig sah man sich aber auch in der Verantwortung, den Käufern genug für diese 40 Euro zu bieten. Der vermeintliche Vorteil eines solchen Vorgehens ist, dass das Studio nicht komplett auf die Erlöse durch Mikrotransaktionen angewiesen ist. In ARC Raiders können zwar Skins gekauft werden, die Finanzierung ist aber weniger aggressiv als bei vielen anderen Spielen.

Spielt ihr ARC Raiders und findet ihr den Preis in Höhe von 40 Euro fair? Nutzt gerne die angebotene Kommentarfunktion und teilt uns eure Meinung zum Thema mit. Beachtet beim Kommentieren aber bitte die Forenregeln und die allgemeine Netiquette im Internet. Solltet ihr noch keinen Account haben, könnt ihr über eine Registrierung nachdenken, die viele Vorteile mit sich bringt. Unsere Video-Inhalte findet ihr bei Youtube, Instagram und Tiktok.

Quelle: Dean Takahashi auf YouTube via PC Gamer

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