Anno 1800: Diese Dinge hätten wir gern vor Spielstart gewusst

Tipp Marvin Fuhrmann
Anno 1800: ​8 Dinge, die wir gern vor dem Start gewusst hätten
Quelle: PCGames

Anno 1800 ist da und beschert selbst alteingesessenen Veteranen der Serie so einige Neuerungen: Diese acht Dinge hätten wir gern vor dem Spielstart gewusst. Egal ob Bonusaufgaben, Kriegsführung oder Pause-Funktion, wir präsentieren euch neue Features und angepasste Mechaniken, die ihr vor dem Einstieg ins Ubisofts Aufbaustrategiespiel beachten solltet.

Gibt es Veränderungen in Anno 1800? Im Vergleich mit den Vorgängern des neuen Ubisoft-Aufbaustrategiespiels haben sich so einige Dinge geändert. Wir verraten euch in diesem Tipp acht Neuerungen, die wir gern vor dem Start gewusst hätten. Einige Anpassungen sind hier komplett neu. Ihr müsst euch also zunächst ein klein wenig eingewöhnen. In unserem separaten Einsteiger-Guide zu Anno 1800 geben wir euch dann noch detailliertere Tipps an die Hand, mit denen Anfänger und Fortgeschrittene ihre Stadt verbessern können. Lesetipp: Anno 1800 Produktionsketten samt Optimierungs-Tipps.

Anno 1800 - Diese Dinge hätten wir gern vor sem Spielstart gewusst

Die folgenden Dinge in Anno 1800 solltet ihr beim Spieleinstieg in Ubisofts Aufbaustrategiespiel beachten. In unserem Tipps-Bereich zu Anno 1800 findet ihr weitere Guides.

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Krieg gibt's nur auf hoher See

Anno 1800 verzichtet komplett auf militärische Landeinheiten. Sämtliche Schlachten, die ihr in der Aufbaustrategie schlagen werdet, werden auf dem Seeweg geführt. Das bedeutet natürlich, dass euer Kontor extrem wichtig wird. Sobald er von hoher See aus zerstört wird, ist eure Insel verloren. Dementsprechend müsst ihr ihn bis aufs Blut verteidigen. Schiffe, Geschütztürme und große Kanonen helfen euch dabei, den Angreifern den Gar aus zu machen.

Bonusaufgaben sind äußerst lukrativ

Aufgaben werden über den Köpfen eurer Bewohner mit einem Stern markiert. Quelle: PCGames Aufgaben werden über den Köpfen eurer Bewohner mit einem Stern markiert. Hin und wieder bieten euch KI-Mitstreiter Aufgaben an. Dazu zählen Begleitmissionen, Angriffsaufträge oder Abholungen. Diese bringen einen dicken Batzen Kohle ein und bedürfen nur weniger Minuten eurer Aufmerksamkeit. Pro-Tipp: Lehnt diese nicht ab, falls ihr keine Zeit habt, sondern schließt die Anfrage einfach. So werden die anderen nicht vor den Kopf gestoßen. Noch interessanter sind allerdings die Aufgaben, die euch eure Bewohner selbst an die Hand geben. Haltet nach den Sternen über Menschenansammlungen Ausschau, um sie zu aktivieren.

Diese Aufgaben bringen euch zwar kein Geld, aber Bonusitems in Form von besonderen Bewohnern oder Gegenständen, die die Produktion fördern. So könnt ihr euch schnell 20 prozentige Steigerungen in diversen Bereichen sichern. Im späteren Spiel gibt es sogar einige Bürger, die euch Tiere für den Zoo oder besondere Ausstellungsstücke für das Museum überlassen, wenn ihr ausgerissene Alpakas, untreue Ehemänner oder Aufständische in den Straßen eurer Metropole auflest.

Pause und bauen? Keine Chance

Die Blaupausen (V) helfen euch mit der Planung. Quelle: PCGames Die Blaupausen (V) helfen euch mit der Planung. Wer von Spielen wie Cities Skylines oder ähnlichen Aufbausimulationen zu Anno 1800 wechselt, wird sich verdutzt umschauen, sobald ein Druck auf die Pausetaste erfolgt. Denn im Gegensatz zu anderen Games lässt sich Anno 1800 (jetzt kaufen / 53,99 € ) nicht pausieren, um in Ruhe zu bauen. Stattdessen steht das gesamte Spiel still. In Ruhe zu bauen, ohne den Druck von Weltereignissen oder Kontrahenten im Nacken zu haben, fällt also flach. Wenn es euch nur darum geht, in Ruhe zu planen und eure neuen Bereiche eurer Metropole auszutüfteln, könnt ihr den Blaupausen-Modus nutzen. Dann wird euch immerhin nicht direkt das Geld für die Gebäude abgezogen.

Das Endlosspiel ist ein Rennen

Zu Beginn eines "normalen" Endlosspiels beginnt ein Rennen gegen eure Konkurrenz. Denn jeder Teilnehmer - sei es KI oder echter Spieler - startet mit einem Schiff in der Mitte der Karte. Nun könnt ihr überall hin und euch auf einer der freien Inseln einen Kontor errichten. Natürlich gilt hier: Wer zuerst kommt, darf zuerst das Land beanspruchen. Werft dabei einen Blick auf die Inselübersicht links unten, um schnell zu erkennen, welche Rohstoffe euch auf der potentiellen Heimat erwarten. Wollt ihr es ein wenig entspannter haben, dann solltet ihr euch in den Optionen einstellen, dass ihr mit einer voreingestellten Insel startet.

Möglichst klein beginnen

Baut ihr zu schnell zu groß, scheitert eure Siedlung schon in den Startlöchern. Quelle: PCGames Baut ihr zu schnell zu groß, scheitert eure Siedlung schon in den Startlöchern. Ein Fehler, den viele Spieler zu Beginn einer Runde in Anno 1800 begehen, ist es, zu schnell zu groß zu bauen. Fangt klein an: Eine Holzfällerhütte samt Sägewerk sowie einige Wohnhäuser und ein Marktplatz, der eure Siedler zufrieden hält, kosten schon einige Bretter und Münzen. Sonst steht ihr entweder ohne willige Arbeiter da oder habt zahlreiche Bewohner, aber nicht genug Holz, um die entsprechenden Arbeitsstätten überhaupt zu errichten. Natürlich könnt ihr dann noch Rohstoffe verkaufen, aber das wirft euch im Vergleich zu anderen Spielern enorm im Zeitplan zurück.

Aufrüsten ist nicht immer gut

Aufstände können die Folge von widrigen Bedingungen sein. Eine Polizeistation hilft zumindest temporär. Quelle: PCGames Aufstände können die Folge von widrigen Bedingungen sein. Eine Polizeistation hilft zumindest temporär. Sobald eure Stadt floriert, könnt ihr die mickrigen Bauernhütten aufrüsten und ausbauen, um Arbeiter und später Handwerker anzuwerben. Diese schalten neue Gebäude und Produktionsketten frei. Jedoch solltet ihr nie blindlinks alles aufrüsten, was sich aufrüsten lässt. Denn für die ersten Produktionsstätten braucht ihr immer noch Bauern. Gehen die euch durch Aufrüstung aus, müsst ihr erst wieder downgraden oder neue Siedlungen errichten, um den Bedürfnissen nachzugehen. Im Grunde solltet ihr also immer die Balance zwischen den einzelnen Arbeiterklassen halten, damit eure Stadt gut funktioniert.

Eine schöne Insel bringt euch nach vorn

Ein Zoo bringt Besucher und Ansehen für eure Stadt. Quelle: PCGames Ein Zoo bringt Besucher und Ansehen für eure Stadt. Die dichteste Bevölkerung bringt euch keine Lorbeeren ein, wenn ihr euch nicht auch um die schönen Aspekte kümmert. Verschönerungen, Parks und Flora sorgen dafür, dass sich eure Bewohner wohl fühlen und auch andere Menschen von euch hören. Dann strömen Besucher auf eure Insel, die auch Geld dalassen. Besonders wertvoll sind hier Museen und Zoos. Mit ihren Attraktionen locken sie besonders viele Besucher an und geben euch eine Menge Geld. Indes sorgen die Verschönerungen und Gebäude bei eurer eigenen Bevölkerung für Wohlwollen, mit dem ihr die negativen Einflüsse von Industriegebieten oder Schlachtanlagen ausgleichen könnt.

Baut euch eure eigene Schwierigkeit

Baut euch im rechten Menü eure eigene Schwierigkeit. Quelle: PCGames Baut euch im rechten Menü eure eigene Schwierigkeit. Ist euch der mittlere Schwierigkeitsgrad zu leicht, aber ihr verliert innerhalb der ersten Minuten auf dem höchsten Grad? Dann gibt es dank eines kleinen Editors im Endlosmodus die perfekte Alternative für euch. Denn mit diesem lassen sich beinahe alle Aspekte des Spiels einstellen. Wollt ihr kleine oder große Inseln, viele oder wenig Ressourcen und wie aggressiv soll die KI vorgehen? Dazu gesellen sich noch Einstellungen zu Rückzahlungen bei abgerissenen Gebäuden oder Strafen, die ihr für umweltschädliche Gebäude weiter in die Höhe schrauben könnt. So baut ihr euch genau das Spiel, das ihr von Anno 1800 erwartet.

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