Träume aus 1001 Nacht oder Sodom und Gomorrha? Begleitet uns in den Orient und erfahrt, ob Anno 1404 mit dem großartigen Vorgänger mithalten kann.
Über den Tellerrand
Dadurch wird Anno 1404 im Spielverlauf noch ein Stückchen komplexer, obwohl es das im Vergleich zum Vorgänger ohnehin schon ist: Mehr Waren, größere Städte, neue Gebäude. Deswegen ist es umso unverständlicher, dass es nicht mehr möglich ist, alle Waren mit einem Blick zu erfassen.
Außerdem ist es in großen Städten zu kompliziert, bestimmte Gebäude zu entdecken, ein spezieller Button hätte hier Abhilfe schaffen können. Generell muss man für die gleichen Aktionen jetzt deutlich mehr Klicks aufwenden als zuvor – nervig! Auch der Orient bringt zusätzliche Komplexität: Theoretisch kann man die Nomaden, die für den Bau von Gewürz- oder Dattelplantagen gebraucht werden, zwar auch auf der Hauptinsel ansiedeln, effektiv ist das aber nicht.
Und es zwingt euch so in eine Situation, die man bei den Vorgängern möglichst vermieden hat – nämlich sich um zwei Siedlungen gleichzeitig kümmern zu müssen.
Zusätzlich darf man sich Baurechte für den Orient erst beim Scheich gegen die neue Währung Ruhm erhandeln, die ihr für erledigte Missionen oder den Handel mit NPCs bekommt.
Davon könnt ihr euch Items kaufen, die etwa euer Schiff beschleunigen oder Produktionen verbessern. Die Baurechte des Orients erhält man gegen Gastgeschenke, die man mit dem Schiff von einem NPC zum anderen transportieren muss. Die wichtigsten Gebäude kann man bereits nach wenigen Geschenken bauen. Um die ganze Palette freizuschalten, sind aber einige Fahrten mit dem Schiff nötig, das hätte man besser lösen können.
