Anno 117 feiert den größten Serienstart - doch die Kritik an KI-Grafiken wird lauter
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Anno 117: Pax Romana legt den erfolgreichsten Start der gesamten Reihe hin. Während viele Spieler die römische Atmosphäre feiern, sorgt der neue Teil zugleich für hitzige Diskussionen.
Für Ubisoft könnte der Release von Anno 117: Pax Romana kaum besser laufen. Der neue Ableger der traditionsreichen Aufbau-Reihe ist laut Hersteller der "am schnellsten verkaufte Teil" in über 25 Jahren Anno-Geschichte. Seit dem 13. November ist das Spiel auf dem PC, der PlayStation 5 und der Xbox Series X/S verfügbar, und feiert in vielen Ländern spektakuläre Erfolge. In den deutschen Steam-Topsellern steht Anno 117 weiterhin auf Platz 1, doch auch international hält sich das Spiel in den oberen Rängen. Gleichzeitig fällt die Resonanz der Spieler aber gemischt aus.
Rekordstart und starke Kritiken - doch Spieler sind gespalten
Ubisoft spricht von "beispiellosen Verkaufszahlen", "nie dagewesenen Spielerzahlen" und einem "ungewöhnlichen Meilenstein". Konkrete Verkaufszahlen nennt das Unternehmen zwar nicht, doch der Erfolg spiegelt sich auf Steam und Metacritic wider.
- Steam: 72 % - "größtenteils positiv"
- Metacritic: 85 (Critic-Score)
- Userscore: 6.6
Die Fachpresse lobt vor allem den enormen Detailgrad der Spielwelt, die hohe Produktionsqualität und Innovationen wie den diagonalen Straßenbau. Der Metascore von 85 Punkten ist der beste Wert, den ein Anno-Titel je erreicht hat. Und auch in unserem Test konnte Anno 117 begeistern. Bei den Spielern zeigt sich jedoch ein anderes Bild. Häufig kritisierte Punkte sind:
- Der Einsatz KI-generierter Motive (laut Ubisoft versehentlich enthalten)
- Dsync-Probleme im Multiplayer.
- technische Fehler, die große Partien ausbremsen
Ubisoft kündigt übrigens Hotfix für den Multiplayer an. Außerdem sollen alle fehlerhaften KI-Assets sukzessive ersetzt werden.
Anno 117: Hohe Spielzeiten und erfolgreiche Förderung
Die Community stürzt sich dennoch mit großem Enthusiasmus auf den neuen Teil. Laut Ubisoft beträgt die durchschnittliche Spielzeit derzeit rund drei Stunden pro Tag. Dies ist wahrhaft ein Wert, der die starke Bindung an das römische Imperium-Setting unterstreicht.
Ebenfalls positiv ist, dass die Bundesförderung sich auszuzahlen scheint. Der Bund unterstützte die Entwicklung von Anno 117 ab 2023 mit 5,7 Mio. Euro. Auch die Konsolen-Umsetzung von Anno 1800 und mehrere Erweiterungen erhielten staatliche Förderungen. Trotz technischer Stolpersteine markiert Anno 117 einen historischen Serienrekord. Uns wird eindeutig gezeigt, dass Ubisoft Mainz weiterhin zu den stärksten Studios im Aufbau-Genre gehört. Was denkt ihr über Anno 117? Seid ihr für den Erfolg? Oder schließt ihr euch eher den kritischen Stimmen an?
Quelle: gameswirtschaft
