Animal Crossing: New Horizons - Wir haben die Insel vorab besucht! Traumurlaub oder doch eher Kaffeefahrt?
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Fans zählen die Tage: Am 20. März beginnt endlich die Urlaubssaison und Simulations-Liebhaber starten in ihr neues, virtuelles Leben auf einer (nur anfangs) einsamen Insel. Wir haben schon einen ersten Abstecher nach Animal Crossing: New Horizons auf Nintendo Switch unternommen - hier sind unsere Preview-Eindrücke!
Wisst ihr schon, wie ihr die Gebäude auf eurer Insel planen werdet (dabei hilft euch diese Webseite)? An welchem Stil ihr eure Inneneinrichtung orientieren möchtet? Welche Nachbarn ihr in eurer Siedlung willkommen heißen und welche Früchte ihr ab Spielstart ernten wollt? In Fan-Kreisen wächst die Vorfreude auf Animal Crossing: New Horizons quasi stündlich, nachdem die Wartezeit am 20. März endlich ein Ende hat und die Switch-exklusive Lebenssimulation zum virtuellen Urlaub einlädt.
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Vorab hatten wir die Möglichkeit, Fuß auf ein traumhaftes Eiland zu setzen und mit drei Spielständen auszuprobieren, was das Inselleben so bereithalten wird.
Im Vorfeld gab Nintendo schon jede Menge Informationen zum Titel bekannt, das meiste davon in der großen Nintendo Direct zum Spiel am 20. Februar 2020 - eine Zusammenfassung der Präsentation findet ihr an dieser Stelle. Außerdem stimmen neue Trailer (und Getränke) auf New Horizons ein. Aber genau, wie ein Blick in den Reiseprospekt nicht zu vergleichen ist mit dem Moment, in dem man zum ersten Mal den Sand unter den Zehen spürt, sind wir natürlich ganz wild auf die Möglichkeit, eine spielbare Vorschaufassung auszuprobieren. Wir haben unsere Koffer gepackt, los geht's!
Der Schnupperurlaub startet
Regulär startet das Abenteuer mit dem Einchecken am Flughafen. In der Preview-Fassung hat die Spielfigur diesen Schritt bereits hinter sich und wir beginnen beim Verlassen unseres Zeltes - natürlich nur unser vorübergehendes Domizil, später werden wir in einem schicken Haus residieren - und unternehmen, worauf wir Lust haben. Nach einem kurzen Rundgang über die Insel widmen wir uns also dem Insekten- und Fischfang, dem Ausgraben von Fossilien, stellen uns dem Rest der Bevölkerung vor und basteln Ausrüstungsgegenstände wie Gießkanne und Schaufel. An der Werkbank stellen wir außerdem aus den Rohstoffen, die wir auf dem Eiland finden, neue Dekoration wie Türkränze oder Möbelstücke her. Am Strand finden wir sogar gleich eine Flaschenpost mit der Anleitung für ein neues Crafting-Objekt!
Während unserer Inseleskapaden funktioniert die Steuerung eingängig, sie ist außerdem blitzschnell erlernt, durch die unterschiedlichen Höheneinstellungen der Kamera haben wir (fast) immer alles in der Umgebung im Blick. Egal, was wir tun, durch so ziemlich jede Aktion verdienen wir die sogenannten Nook-Meilen. Das Prämienprogramm des findigen Reiseveranstalters Tom Nook lösen wir für größere Taschen, Kleidungsstücke oder andere Goodies ein.
Das Dorf wächst
Nachdem wir uns kurz eingelebt haben, wechseln wir in den zweiten, fortgeschritteneren Spielstand. Unsere Unterkunft hat nun keine Stoffwände mehr, sondern ordentliche Mauern und ist liebevoll mit Parkett, Küche, Esstisch, Musicbox und einem Obstkorb eingerichtet. Im Extrazimmer befindet sich der Schlafbereich, mit einer komplett farblich abgestimmten Möblierung ausgestattet. Die Individualisierungsoptionen in New Horizons sind immens, und wir gespannt, wie wir unserer Bude und unserer Insel im fertigen Spiel den eigenen Stempel aufdrücken können.
Auch draußen hat sich einiges geändert, statt in einem Zelt lebt Tom Nook nun im schönen Stadtcenter, wo er sich gemeinsam mit Publikumsliebling Melinda um unsere Anliegen kümmert. Nepp und Schlepp verwalten den Laden, die Igel-Geschwister haben ihre Schneiderei eröffnet. In der Umkleide probieren wir ganz unkompliziert die täglich wechselnde Klamottenauslage an und legen Outfits, die uns gefallen, in den Warenkorb. Auch hier ist die Auswahl schier atemberaubend - vom Kimono zum Businessoutfit, von Gummistiefeln bis Sandaletten - da wird jeder Modeliebhaber fündig. Zumal zusätzlich die Option besteht, selbst Klamotten zu gestalten oder Outfits per QR-Code aus den Vorgängern New Leaf und Happy Home Designer zu importieren.
Quelle: PC Games
Auf eurer Insel finden sich nach und nach neue Nachbarn ein. Sie alle haben unterschiedliche Persönlichkeiten.
In der Zwischenzeit ist auch die Bewohnerzahl auf der Insel angewachsen, bei einem Rundgang begutachten wir die liebevoll eingerichteten Häuser der Nachbarn und statten dann dem Museum einen Besuch ab. Kurator Eugen hat in diesem Spielstand schon einige Spenden erhalten, sodass wir uns an stattlich gefüllten Exponaträumen erfreuen. Besonders der Aquarienbereich hat es uns angetan - die Umsetzung ist in New Horizons wunderschön gelungen! Wir reißen uns los und besuchen Tom Nook, der nun weitere Services im Angebot hat. Zum Beispiel können wir gewisse Gebäude entfernen und an anderer Stelle neu errichten - das nötige Kleingeld vorausgesetzt. Wenn man also später im Spiel feststellt, dass man nicht zufrieden ist mit der Gestaltung der Infrastruktur, gibt es Möglichkeiten, Entscheidungen rückgängig zu machen.
Das Land in eurer Hand
Das wir aber noch viel tiefgreifendere Anpassungen an der Insel vornehmen können, das zeigt uns der dritte und letzte Speicherstand, den wir während der Session ausprobieren. Hier ist der Insel-Editor bereits freigeschaltet, ein mächtiges Werkzeug, mit dessen Hilfe wir zum Beispiel Klippen abtragen, neue Teiche ausheben oder Flüsse umleiten. Das funktioniert, wie auch der Rest der Steuerung, ganz einfach und intuitiv. In gemäßigter Form adaptieren wir die Umwelt, indem wir Brücken oder Treppen errichten. Deren Gestaltung legen wir natürlich fest, sodass eure Insel am Ende wirklich genau euren ästhetischen Vorlieben entspricht und eure Kreativität abbildet!
Animal Crossing: New Horizons (jetzt kaufen 59,99 € ) ist ein Spiel, auf das man sich einlassen muss - und zwar am besten jeden Tag und über einen langen Zeitraum hinweg. Dies abzubilden, ist trotz mehrerer Savegames natürlich in einem Testspiel nicht möglich. Aber alles, was wir bislang erlebt haben, macht unglaublich viel Lust darauf, endlich die eigene, persönliche Insel gestalten zu können, ohne auf einen vorgefertigten Spielstand angewiesen zu sein, den wir mit viel Herzschmerz wieder abgeben müssen.
Reservieren oder Last-Minute-Trip?
Ihr wisst nicht, ob das Spiel für euch eine Reise wert ist? Zwar steht Animal Crossing für sich und hat so gut wie keine Konkurrenz - vom Indie-Klon Hokko Life mal abgesehen -, aber wenn ihr beispielsweise Stardew Valley mögt oder in Die Sims viel Zeit mit der Gestaltung eurer Einrichtung und Klamotten verbracht habt, dann könnte das niedliche Animal Crossing ebenfalls euren Nerv treffen. Noch nicht ausprobieren konnten wir im Übrigen die Mehrspieleraspekte, also Online-Koop-Modus oder das lokale Team-Zocken.
Quelle: PC Games
Schon besser: Das Zelt ist Geschichte, dieses Haus ist geschmackvoll und mit Persönlichkeit eingerichtet.
Der Multiplayerpart und das Besuchen anderer Inseln sind ein wichtiger Bestandteil der Serie, wie gut das funktioniert, wird erst der Lauf der Zeit verraten. Eines können wir aber feststellen: Auch auf der Switch versprüht Animal Crossing so viel Charme, dass wir unseren kurzen Preview-Urlaub am liebsten verlängert hätten.
