Alles wegen Paul

Test

Alles wegen Paul Als karriereorientierte bis übereifrige Börsenmaklerin steht Marie-Eve (Janette Rauch) ständig unter Strom. Im Wirrwarr ihrer permanenten Telefonate erhält sie die Nachricht, dass ihr Bruder Paul (Max von Thun) seit einer Woche in Indien vermisst wird. Trotz ihrer Flugangst macht sich die erfolgsverwöhnte Businessfrau auf den Weg nach Neu-Delhi.

Dort angekommen häufen sich die Katastrophen. Das Hotel ist miserabel, Marie-Eves Koffer sind verschwunden und die örtlichen Behörden zeigen sich alles andere als kooperativ. Wie um alles in der Welt soll sie in diesem Durcheinander Paul finden? Da bietet eine hübsche Inderin ihre Hilfe an ...

Besonders viel Mühe hat man sich mit dem amüsanten Videokommentar von Hape Kerkeling (Produzent) und Regisseur Angelo Colagrossi im Split-Screen-Format gegeben. Die beiden plaudern über die witzigen, aber auch anstrengenden Dreharbeiten, erläutern diverse Szenen und führen mit Darstellern wie Max von Thun und Janette Rauch Interviews via Telefon. Dabei verputzt das Duo munter eine indische Köstlichkeit nach der anderen.

Nicht verpassen sollte man unter den Boni weiterhin das Making of "Impressionen aus Indien". Auf Wunsch geben auch hier Colagrossi und Kerkeling ihren Senf dazu.MN n

Fazit

Film-Check: Die Low-Budget-Komödie bietet interessante Einblicke in die indische Kultur. Trotz oberflächlich gehaltener Charaktere wird man hier nicht nur dank des originellen Endes kurzweilig unterhalten.
DVD-Fazit: Ein kurzweiliges deutsch- indisches Roadmovie mit dezentem Bollywood-Charakter. Audiovisuell liegt die DVD im Durchschnittsbereich, Lob verdient sich das gelungene Bonusmaterial.

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