Alienation im Test: Effektgewaltiger Twin-Stick-Shooter auf PS4

Test Thomas Szedlak
Feurig: Die Explosionen und Partikeleffekte können sich sehen lassen. (PS4)
Quelle: Games Aktuell

Das neue Werk Alienation des finnischen Twin-Stick-Shooter-Spezialisten Housemarque setzt auf effektreiche Nonstop-Action und ein vielfältiges Loot-System.

Eine gnadenlose Alienrasse hat es auf die Erde abgesehen. Unsere totale Auslöschung ist nahe, als die Weltregierung mithilfe von gestohlener Alien-Technologie einen Kampfanzug entwickelt, der uns noch mal eine letzte Chance gibt.

RPG-Anleihen

Der Nachfolger von Dead Nation konfrontiert euch aus der Von-oben-Perspektive mit Horden widerlicher Aliens. Über 20 Gegnertypen gibt es, vom krabbelnden Bug über den Schockwellen auslösenden Goliath bis zum echt nervenden Springer. Housemarque (Resogun, Super Stardust) hat dem eher eindimensionalen Twinstick-Shooter-Prinzip überraschend viel Tiefe und Langzeitmotivation verliehen.

Mehrspielermodus
Spieler online: 1-4 | Spieler offline: 1
Am meisten Spaß macht Alienation im Online-Multiplayer, wenn sich die Fähigkeiten von bis zu vier Spielern ergänzen. Das Matchmaking ist vorbildlich: Bei jeder Mission findet man Gruppen, denen man beitreten kann, oder man eröffnet eine eigene private oder öffentliche Session. Schade allerdings, dass es bis dato keinen Offline-Multiplayer an einem Bildschirm gibt. Ob dieser per Patch nachgeliefert wird, steht noch nicht fest

Ihr wählt unter drei Klassen (Bio-Experte, Frontkämpfer, Saboteur) und habt in Summe eine Vielzahl an Fähigkeiten zum Aneignen und Ausbauen: Heilen, Tarnen, Giftwolken, Artillerieschlag und so weiter. Dazu kommen passive Fähigkeiten wie schnellere Erholung oder größerer Radius für den Nahkampfschlag.

Apropos: Wie in einem Rollenspiel bekommt ihr Erfahrungspunkte und steigt auf. Auch die Waffen haben RPG-like detaillierte Werte wie Schaden pro Sekunde oder kritische Trefferchance. Besondere Modelle lassen sich durch gelootete Energiekerne individuell aufwerten, damit sie mehr Schaden machen oder ein größeres Magazin besitzen.

Letztgenanntes ist nicht zu unterschätzen, denn das Nachladen dauert recht lange. Es lässt sich aber aber mit einem gut getimten Quickload deutlich verkürzen. Munitionsknappheit, aber auch die Gegnertypen verla 1 gegen 100: Immer wieder droht euch, dass ihr von Gegnerhorden überrannt werdet. Sekundärfwaffen wie der Powerschuss sind für solche Situationen prädestiniert. (PS4) Quelle: Games Aktuell 1 gegen 100: Immer wieder droht euch, dass ihr von Gegnerhorden überrannt werdet. Sekundärfwaffen wie der Powerschuss sind für solche Situationen prädestiniert. (PS4) ngen von euch regelmäßige Wechsel zwischen Primärwaffe (Plasmagewehr), Sekundärwaffe (Schrotflinte, Power-Schuss) und schwerer Waffe (Raketenwerfer, Flammenwerfer, Minigun), wodurch Dynamik und auch etwas Taktik ins Spiel kommt.

Die Schauplätze sind vielfältig und schön gestaltet. Eure Weltrettungsmission in 20 Kapiteln führt euch etwa nach Prypjat, Alaska, Brasilien und (logisch) auf ein Alien-Raumschiff.

Entwickler: Housemarque | Hersteller: Sony | Sprache: Englisch (dt. Texte) | Altersfreigabe: Ab 16

Wertung zu Alienation (PS4)

Wertung:

8.5 /10
Pro & Contra
Motivierendes Loot-, Level- und Crafting-SystemUnkomplizierte Nonstop-ActionMit Spezialeffekten gespickte FullHD-Grafik, die fast nie ruckeltViele FähigkeitenGelungener Online-Multiplayer mit vorbildlichem Matchmaking
Kein Offline-MultiplayerStorygeschwafel überflüssig
Fazit

Effektreiche Arcade-Action mit
Crafting-Tiefgang. Vor allem im Multiplayer-Modus ein großer Spaßbringer

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